Liebe ist ein Fetisch,
man kann sie nicht finden,
nur in sich erkennen
und dann
ausleben.
Kein Tag wie jeder andere
Veröffentlicht Juni 30, 2009 Gedichte , stuck in between 13 CommentsTags: Gedichte, Liebe, Liebste, Tod
Hand in Hand bis wir uns dann wiedersehen meine Liebste.
Dich zu mir wünschen, hier zu mir.
Doch wenn die Welle der Sehnsucht überschäumt
und schließlich am Fels der Erinnerungen zu einem Lachen bricht,
dann lernt man hören.
Dich zu mir wünschen, hier zu mir.
Doch wenn die Traurigkeit an einer Straßenecke ihren Abgrund verliert
und nicht mehr nach ihm sucht,
dann lernt man fühlen.
Dich zu mir wünschen, hier zu mir.
Doch wenn dein Lächeln unter die Haut kriecht
und nach Erdbeermarmelade schmeckt,
dann lernt man sehen.
Dich bei mir wissen, hier bei mir.
sie hören
sie fühlen
sie sehen
deine bunten Fingerfarbenabdrücke
auf meiner Seele.
© by barfussinsalzburg
Frau S. wurde vom lieben Herrn Geheimrat mit einem Stöckchen beworfen. Mit der Begründung dass ich doch endlich wieder mal mehr schreiben sollte. Um dieser Strafarbeit folge zu leisten werde ich mir nun 10 nervige Dinge ausdenken. Um ehrlich zu sein bereitet mit dies etwas Kopfzerbrechen, ich würde mir um einiges lieber 10 großartige Dinge ausdenken, die würden leichter von der Hand gehen. Dinge die mich nerven sind in den meisten Fällen keine allgemeinen Dinge ich habe großteils gelernt mit den (Geistes-) Krankheiten unserer Gesellschaft umzugehen. Es sind kleine und banale Alltagsdinge, die sich leider ständig wiederholen und die mir wirklich auf den Keks gehen, mir den Nerv rauben und mich wahnsinnig machen.
Los gehts:
1.” Und? Wie gehts mit der Diplomarbeit voran?” Ähm, tja. Ach danke du hast mir soeben den Tag verdorben.
2. “Und was willst du machen wenn du Magistra bist?” -AAAAHHHHHHHHHH.
3. “Was und DU hast keinen Freund?” Ja ICH und DU wirst daran auch nichts ändern!
4. “Wieso sprichst du eigentlich so nach der Schrift?” -Ja weißt du damals, als ich sprechen lernte nahm ich das eventuell etwas ernster als du.
5. “Weißt du eigentlich wie ungesund rauchen ist?” -NEIN, echt jetzt? Das ist ungesund? Ja Wahnsinn…. Klugscheissen aber auch!
6. “Also mein Papa dem gehört ja diese Baufirma. Wenn du willst nehm ich dich mal in meinem neuen Auto mit.” Du, mir wird grad ganz schlecht. Man sieht sich, im nächsten Leben dann…eventuell…aber auch lieber nicht.
7. “Hallo wie gehts?” “Gut und dir?” “Auch gut. Man sieht sich. Ich wünsch dir was.” Ja dir ebenso viel!!!!!
8. “Schau nicht so bös!” Und das meine lieben Männer ist die schlechteste Anmache der Welt. Lieber die Klappe halten. Echt jetzt!
9. “Kann ich bitte ihren Ausweis sehen?” Ab wann darf man denn Prosecco kaufen? -Ab 16. Ja und ich bin 26 verdammt nochmal!
10. “Oh, entschuldigung, sie haben sich aber gut gehalten! Also ich wäre froh darum!” Ja weil mit 40. dann…Blablabla…. und dann hab ich nen viel jüngeren Mann….blablabla… nein, gleich Zwei… blablabla.
Gib mir jetzt sofort den Alkohol!
Nun das Stöckchen geht weiter an Bekenntnisse einer Suchenden und an Paleica. Ich würde es ja auch sehr gerne der lieben Frau Lexxa rüberwerfen, weil ich es liebe wenn sie die Speikobra rauslässt, aber ich weiß auch dass Stöckchen nicht so ihr Ding sind. Also ihr Lieben, wenn ihr denn wollt
Lost in translation
Veröffentlicht Juni 23, 2009 Wunder des Alltags?! 6 CommentsTags: Clueso, Erkenntnisse, Freiheit, Freunde, Leben, southside, Zufall
…und hier bin ich wieder. Das Gewand voll Dreck, einen Muskelkater in den Beinen vom 3 Tage durchhüpfen -in Gummistiefel wohlgemerkt, beim schlafen sicher ein paar Spinnen verschluckt, etwas verkühlt, tot müde
und ÜBERGLÜCKLICH! Ich habe mir einen langjährigen Traum erfüllt und selbst der Regen konnte meine Freude nicht im Geringsten trüben. Ein Wochenende voll mit Musik, wunderbaren Freundinnen, schrägen Leuten und so einigen Erkenntnissen. Die Lieblinge gesehen und neue hinzugewonnen. Ich war irre verliebt, drei Tage lang, in diese Welt.
Mit Clueso kam dann auch die langersehnte Sonne. Treffend zu einem bestimmten Lied, als wäre es geplant, doch Sarkasmus und Ironie waren immer schon des Zufalls Leidenschaft gewesen.
Ich musste lachen, ich war und werde niemals nur schwarz oder nur weiß sein. Das mag für andere etwas kompliziert sein, ich bin das Mädchen aus der Zwischenwelt, aber entschuldigen werde ich mich dafür nicht.
Let’s go for a ride (2)!
Veröffentlicht Juni 18, 2009 Wunder des Alltags?! 5 CommentsTags: Chillout, Freiheit, Leben, southside
…und manchmal da ist das Leben wie eine weiche Droge.
Leicht, berauschend, tief gehend aufregend und weit blickend. Ein bisschen verboten und voller magischer Momente, ich verlier mich und koste wie eine Süchtige…
Leben, einfach leben ich will es spüren, will in der Freude tauchen, zum Schmerz tanzen und die Liebe schmecken. Es auskosten bis zum letzten Tropfen, denn es ist meines!
Let’s go for a ride!
Veröffentlicht Juni 10, 2009 Uncategorized 12 CommentsTags: Chillout, Familie, Freiheit, Urlaub
Feiertage wie der morgige haben was wunderbar leichtes an sich. Man streiche einfach den Tag darauf auch noch aus der Arbeitswoche und zaubert so ganz einfach ein super langes Wochenende aus dem Ärmel. Ein spontan Urlaub, mein Schwester Herz und ich haben beschlossen die Füße in den Sand zu stecken und die Seele baumeln zu lassen.
Was gefeiert wird? Das Leben, mit all seinen Ecken und Kanten. Bis Sonntag meine Lieben und macht nichts, was ich nicht auch tun würde
Frage des Tages:”Wer bin ich? Und wenn ja, wie viele?”
Manchmal macht man Sachen, obwohl man weiß, dass sie jemand anderen weh tun werden. Denn neben all dem “könnte-wollte-sollte” ist da noch mein rießen Ego, meine dunkle Seite. Ich bin bei weitem nicht so sattelfest wie ich immer rüber komme. Erst vor kurzem hat mir eine Freundin gesagt, wie sehr sie meine Stärke bewundere. Doch in Wirklichkeit habe auch ich Angst, Angst vor so vielen Dingen, habe meine Mauer hochgezogen und verstecke mich dahinter. Manchmal denke ich mir sie ist weg, doch sie ist einfach nur aus Glas, das tückische daran, man rennt so leicht dagegen.
Ich hatte vor einem knappen Jahr meinen Optimismus über Bord geworfen, weil mich das Leben so sehr enttäuscht hat fing ich an es zu hassen, es war so leicht. Das Leben zu lieben war viel schwerer. Doch selbst der Tod meiner Liebsten ist keine Entschuldigung dafür. Ich habe es mir immer so leicht gemacht, zu denken ich könnte nun berechtigt auf das Leben pfeifen, weil sie nicht mehr da ist. Es gab sogar Momente, da hasste ich sie, weil sie mich allein gelassen hat. Als hätte sie es sich aussuchen können. Als hätte sie eine Wahl gehabt…
Und in Wahrheit habe ich die Wahl. Jeden Tag. Die Wahl etwas mutiger zu sein, weiter zu gehen, hier und jetzt zu leben. Die Wahl alle Masken fallen zu lassen und einfach nur zu sein ohne zu vergehn.
Love me if you dare
Veröffentlicht Juni 5, 2009 (Selbst)Gespräche 14 CommentsTags: Erkenntnisse, Gedanken, Leben, Liebe
Beinahe ein halbes Jahr ist vergangen als ich den Entschluss fasste zu gehen. Ich sagte damals nicht Auf Wiedersehen, weil ein Auf Wiedersehen für uns schon längst keine Bedeutung mehr hatte, da es doch ständiger Bestandteil unserer Ära war. Nach zwei Jahren “Hide and Seek” hatte ich endlich keine Lust mehr. Verbittert und enttäuscht weil ich ihn so unterschätzt hatte. Unterschätzt, seine Angst, diese unglaubliche Angst vor so Vielem. Ich ließ ihn an meine Seite weil ich dachte er würde stark genug sein. Weil ich dachte er wäre genauso hungrig. Es ist nicht seine Schuld, eine Erkenntnis auf die ich lange warten musste.
Beinahe ein halbes Jahr ist nun vergangen bis Lady Zufall uns wieder begegnen ließ. Ein Teil von mir wird ihn immer lieben, weil wir doch ein Stück unserer Seele teilen. Weil die zwei Jahre trotz allem einzigartig waren. Weil es Momente gab in denen wir uns näher fühlten als wir es jemals für möglich gehalten hätten. Weil wir für eine Zeit lang unschlagbar waren.
Beinahe ein halbes Jahr ist vergangen. Ich sehe ihm in die Augen, erkenne die Angst und die Unsicherheit, die sich hinter seinem strahlendem Gesicht verbergen. Er spricht von den zwei Welten, von seiner und von meiner. Ich kenne diesen Satz nur zu gut, er ist sein grün blinkendes Exit Schild, das er sich sofort vor Augen halten kann, wenn er verunsichert ist. Es gibt keine zwei Welten, nur die Eine, doch ich wollte ihm diese Illusion nie nehmen, da sie mühsam erschaffen wurde um die Ängste erträglicher zu machen, wie sonst könnte er sie rechtfertigen? Manche Menschen verdienen einfach mehr als die Wahrheit. Darum sage ich nichts, unterbreche ihn nicht, seinen Monolog dem keine Frage voran ging. Nur im Stillen frage ich mich warum er sie immer noch in sich trägt, die Angst vor der Liebe zu mir.
Stille. Sie tut gut. Zuweilen. Ein langes Warten darauf dass nichts passiert. Und doch regt sich was. Passiert so viel. In mir. Denn sie ist zurück. Lässt mich fühlen, riechen, schmecken. Ich bewundere ihre Stärke und ihre Sicht über die Dinge der Welt. Sie ist ganz vorsichtig und ich muss lachen, weil ich weiß dass Vorsicht normalerweise nicht ihre Art ist. Doch sie kennt mich, und weiß, dass sie mich jetzt nicht überrollen darf und nimmt ganz einfach mit einer Selbstverständlichkeit meine Hand, so als wäre sie nie weg gewesen. Dann stellt sie mir leise und schwerelos ein paar Fragen. Sie fragt mich wie groß meine Angst noch sei. Die Angst vorm Verlieren. Und ob ich nicht dann und wann wieder ein bisschen mehr lieben möchte. Einfach so, zum Spass. Wenn ich zweifle, grinst sie mich an und erzählt mir mit leuchtenden Augen, dass man alles darf, auch zweifeln. Nur das Zurückblicken soll man lieber lassen, denn Zurückblicken ist wie Vorschauen ohne Zukunft.
Nun stehen wir hier, es ist kein Anfang und kein Ende. Ich verbeuge mich vor dem Leben, fühle den Hunger. Das Wesen des Lebens liegt in der Veränderung, doch manche Talente vergehen nicht.
… und Frau S. zieht den Hut vor der perfekten Marketingstrategie von Red Bull. Als der Energy-Drink rauskam gab es ja das Gerücht vom Stierblut und sogleich starteten die Medien mit der Diskussion über die gesundheitlichen Gefahren, es kam zu einer Marktverzögerung in so einigen Ländern. (In Frankreich z.b. wurde Red Bull erst 2008 zum Kauf freigegeben) Dies zog natürlich einen regelrechten Hype um das Getränk in ganz Europa nach sich. Die Folgen? – Red Bull hält ca. 70% des weltweiten Marktanteils an Energy-Drinks. Laut Presse gehen jede Sekunde ca. 110 Dosen davon über den Tisch.
Vor gut einem Jahr kam das Red Bull Cola auf den Markt. “Simply-Cola” aus rein natürlichen Inhaltsstoffen. Meiner Meinung nach geschmacklich nicht so der “Burner” . Doch seit einiger Zeit besteht ja das “Gerücht”, dass dieses Cola Spuren von Kokain enthält. -Sofortiger Verkaufsstopp in Hessen und NRW. Es bestünde zwar keine Gesundheitsgefahr aber das Getränk sei kein Lebensmittel sondern ein Betäubungsmittel.
Ich sag nur “wow” Stierblut war gestern, Kokain ist heute! Was für eine Werbung!

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