too easy to see through…

Immer wieder ein großes Thema:”Wie gläsern sind wir eigentlich wirklich?” Ich denke die Wahrheit will man nicht wissen, sonst bricht der ganz große Verfolgungswahn aus. Wer hat welche Daten von uns? Und was machen die mit denen? Klar, jedem ist bewusst, dass es irgendwo “jemanden” gibt, der unsere Vorlieben, Nutzungsverhalten und noch so jeden Kleinkram den wir jeden Tag im Internet und sonst wo von uns geben, speichert. Plattformen alà Studivz und Amazon machen keinen Hel daraus, schließlich haben wir ja auch etwas davon… Klar, und irgendwann denkt man dann selber dass Personenbezogene Werbung etc. gar nicht so schlecht ist. -Die Gehirnwäsche hat an- und die Matrix zugeschlagen. Und so vergisst man darauf, bzw. weiß sogar davon und schert sich einen Dreck. Doch heute bekam ich mal kurz einen kleinen Einblick, in wahrscheinlich süße 0,5% was so alles über Frau S. gespeichert wird, und ich fands gar nicht lustig wieder klar vor Augen zu haben, dass da draußen irgendwer Voyeur im ganz großen Stil spielt. Ich finde es geht niemanden was an, wo ich auf welcher Webseite vor 3 Jahren war und wieso etc etc.

Ich finde es toll jemanden nie ganz enträtseln zu können, denn nur so können mich manche Menschen immer wieder aufs Neue Überraschen. Genau gleich geht es mir mit mir selbst. Ich kann mich manchmal so wunderbar ganz und gar nicht verstehen… vielleicht sollte ich mal bei Hausnummer “google” an die Tür klopfen, die wissen bestimmt wie ich so ticke, die können mir bestimmt so einiges erklären, wovon ich selbst nichts weiß….
-NEIN danke!

Und darum ein ganz gläsernes:”Fu*ck you!! - Ich bin dagegen!”

3 Antworten zu “too easy to see through…”


  1. 1 Hilli April 18, 2008 um 7:17 Uhr nachmittags

    naja, man ist immer so viel gläsern, wie man es eben zulässt. herr google weiß mit sicherheit ne ganze menge von uns, doch wer wir wirklich sind, was in unserer brust klopft, ob viel oder wenig davon und was wir so wirklich fühlen, das kann der tollste voyeur nicht herausfinden, sondern nur die menschen, die uns nahestehen und für die bin ich gerne gläsern. mir ist es im prinzip egal, was herr google alles über mich ausspuckt, ich hab nix, was ich veröffentlicht habe, was mir ein schlechtes gewissen machen könnte ;-) demnach f*** mir isses egal (wahrscheinlich so lange, bis mich mal einer auf’m kicker hat ;-)) dir ein schönes wochenende liebe frau barfuss…

  2. 2 crosa April 19, 2008 um 9:57 Uhr nachmittags

    Der Überwachungsstaat ist ja gerade am entstehen. Uns Wolfgang wird sicherlich schon bei google anklopfen und um dateneinsicht bitten. mögen ihm irgendwann kameras in seinem hintern wachsen…

  3. 3 barfussinsalzburg April 21, 2008 um 5:20 Uhr nachmittags

    Ja, man darf sich auf der einen Seite nicht verrückt machen, aber auch nicht die Augen ganz verschließen. Danke euch zwei für eure Meinung dazu. :)

Eine Antwort hinterlassen