Hand in Hand bis wir uns dann wiedersehen meine Liebste.
Dich zu mir wünschen, hier zu mir.
Doch wenn die Welle der Sehnsucht überschäumt
und schließlich am Fels der Erinnerungen zu einem Lachen bricht,
dann lernt man hören.
Dich zu mir wünschen, hier zu mir.
Doch wenn die Traurigkeit an einer Straßenecke ihren Abgrund verliert
und nicht mehr nach ihm sucht,
dann lernt man fühlen.
Dich zu mir wünschen, hier zu mir.
Doch wenn dein Lächeln unter die Haut kriecht
und nach Erdbeermarmelade schmeckt,
dann lernt man sehen.
Dich bei mir wissen, hier bei mir.
sie hören
sie fühlen
sie sehen
deine bunten Fingerfarbenabdrücke
auf meiner Seele.
© by barfussinsalzburg

Wunderschön…das sind ja ganz neue Seiten, die ich da an dir entdecke…ein sehr berührendes Gedicht! Ich könnte jede Zeile zitieren und dir sagen wie großartig sie ist und was für unglaubliche Bilder du da erschaffen hast.
So traurig und so voller Liebe und wunderbarer Erinnerungen…diese Zeit kann dir niemand nehmen „nicht weinen dass sie vorüber, lächeln dass sie gewesen“, sie ist in deinem Herzen, die bunten Fingerfarbenabdrücke werden hoffentlich niemals verblassen!! Wunderschön, liebe Frau S.! Liebe Grüße, Johanna
Immer ist diese „Johanna“ vor mir
Ich will nicht (schon wieder) etwas ähnliches sagen – doch die Fingerfarbenabdrücke sind einfach grandios!
Dem Alter sollte hier der Vortritt gelassen werden! Mädels, pah …
Ist es despektierlich zu bemerken, dass ich Erdbeermarmelade liebe?
Tja, nächstes Mal einfach ein bisschen schneller dran sein, Herr Geheimrat
Ey, Oide, wenn´s frecht wirst … woast scho!
Ich kann bayrisch …
Danke ihr zwei Lieben. Eure Komplimente freuen mich sehr. Obwohl ja die meisten von Johanna sind
Gedichte sind ja normalerweise nicht so mein Ding, aber ein Versuch wars wert, vor allem eben für sie.
Und Erdbeermarmelade ist großartig!!!
Ach ja und bitte keine Ausdrücke wie „Oide“ hier *tztzt*!!!
Naja, das freche … Ding – schau mal auf ihr Blog
Und, ich hätte Dir die Komplimente ja auch (gerne) gemacht, aber … Die Oide hat sich mal wieder vorgedrängelt!
Ich hab´s schwer *seufz*
Ja da war ich grad und hatte sehr viel Spaß daran also am Ping-Pong Spiel zwischen Jung und wild vs … naja dem Herrn Geheimrat eben
Und ich sagte doch gerade, was ich hier nicht hören will!!! Der Herr Geheimrat ist heute aber sehr übermütig!
Jung und wild vs. … naja – dass ist die Höhe! *tippel* Ich werde nächstes Jahr wohl in Wien sein – auf dem Rückweg werde ich Dir in Salzburg die Leviten lesen! Also wirklich, vs. naja … Na warte
P.S.: Was bedeutet „Oide“ denn genau – ich habe das von Johannas „Oida“ abgeleitet? Ist es ein Schimpfwort?
Übermütig – ja. Denn ich bin ja kein alter Sack
Ach nächstes Jahr…, jetzt hatte ich schon richtig Angst
Naja, Schimpfwort nicht direkt, ich hab nur ne Aversion dagegen. Du hast schon richtig abgeleitet, ist die weibliche Form eben. Ist bei uns im ländlichen Raum verbreitet. z.B. „mei Oide spinnt scho wieda.“
Wobei Johanna was anderes damit gemeint hat weil es auch Leute gibt die einfach ohne Grund ständig „Oida“ sagen. Quasi als Lückenfüller, wenn man keine vollständigen Sätze sagen kann.
Und glaub mir weder die eine noch die andere Kategorie steht dir
also um deinetwillen kein „Oide“ hier!
Danke
Ich nehme das Kompliment gnädig an
Es stimmt, mit vollständigen Sätzen habe ich weniger Probleme. Eher mit zu komplexen Gebilden, die meinem Mund entfleuchen …
Dich bei mir wissen, hier bei mir.
sie hören
sie fühlen
sie sehen
deine bunten Fingerfarbenabdrücke
auf meiner Seele.
gefällt mir am besten. Ich fühl mich auch gleich berührt. Und kann dich so gut verstehen. Wie nah ist mir schon der Tod geworden, nur weil er einen tollen Menschen verschluckt hat? Man lernt, ihn als einen Freund zu akzeptieren. Weil nur das einem den Feind näher bringt.
Wow. Dafür, dass Gedichte nicht dein Ding sind, hast du hier ein sehr beeindruckendes geschrieben.
Es fließt, ist bildgewaltig, einfach gehalten und doch sehr ausdrucksstark…wirklich unheimlich gut!!!
Ja Julia wie Recht du hast!
Danke Hamlet, freut mich sowas von dir zu hören! Sehr sogar.
Schön.
Danke für Deinen Kommentar.
VG
Goetheist
Sehr gerne liebe(r) goetheist