Und dann steht man Mittendrin. Wünscht sich in der Arbeit zu sein obwohl man Urlaub hat. Den Vorsatz sich einen ruhigen Tag zu machen und ganz entspannt die Geschenke für die Liebsten zu besorgen über Bord geworfen hofft man nur noch sich taumelnd in das nächste Geschäft zu schleifen sich in die Mitte dessen zu stellen und zu warten bis einen das perfekte Geschenk anschreit. “Hallo hier!”. Doch es hilft nichts ich bin einfach die schlechteste Einkäuferin unter all den anderen, die mit 5 Säcken aus jedem Geschäft kommen wie der Weihnachtsmann persönlich. Eher aus der Fraktion “Rudolf Rentier” entsprungen kaue ich an einer Maroni herum und möchte lieber über die Häuser fliegen um mal zu sehen was sich da oben so tut. Nach stundenlangem herumgeirre fängt man an mit sich selbst zu Reden, sich Druck zu machen endlich etwas zu kaufen. “Irgendetwas!”  Doch mit Druck kann ich auch nicht umgehen und werde nur zornig. Und bevor man dann am liebsten Amok laufen würde und dem Jingle in seine Bells treten möchte setze ich mich in den Bus und fahre heim.  Atme einmal tief durch, schaue an die Decke und lese “Selbst mit dem Bus sind manche Ziele unerreichbar”

Ich weiß nicht ob ich lachen oder weiterhin zornig sein soll. Aber schließlich ist ja bald Weihnachten.