…sagen die Leute. Jahreswechsel. 48 Stunden zuvor versucht man noch aus dem Rest Urlaub herauszuholen was man kann. Und es gelingt. Wien. stürmisch. schön. Ganz entspannt sieht man der Zeit beim verrinnen zu. Ein Hund kaut an einem Feuerzeug und wir essen Maissuppe. Am Boden leben hat etwas befreiendes an sich.

Zurück in Salzburg feiert man den langweiligsten Jahreswechsel seit Ewigkeiten und ist nicht einmal enttäuscht darüber.

Und 12 Stunden später holt einen die Realität ein. Denn 2012 ist da und zieht einem schon am ersten Tag den Boden unter den Füßen weg. Ohnmächtig findet man sich in der Küche wieder  und man weiß nicht was mehr schmerzt. Die Mutter die des Lebens müde geworden ist oder die Geschwister die in sich zusammen brechen weil sie ihre Krankheit zum ersten mal so richtig vor Augen haben.  Nebenbei der Vater der die herabfallenden Steine nicht mehr auffangen kann. Tränen verschmelzen mit den letzten Trümmern einer Scheinwelt. Jawohl Psychologen für alle! Vielleicht gibts bei 4 einen gratis dazu, den nehm ich dann. Wiedermal. Aber so ist das Leben sagen die Leute. Fuck you 2012.