Archiv der Kategorie '(Selbst)Gespräche'

…und wenn ja, wie viele?

Heimgekommen. Salzburg begrüßt mich seit meiner Ankunft jeden Tag aufs Neue mit einer alles erwärmenden Herbstsonne. Es ist ruhig geworden, wie ich mich auf diese Stille gefreut habe.

Es bleibt nur die Frage wie man eine Stadt so lieben kann und ihr trotzdem und jederzeit den Rücken kehren würde.

Alles erscheint Schwerelos,  wunderbare Momente des zufrieden Seins mit der Erkenntnis dass sich ein tief sitzender Seelenknoten gelöst hat. Wann es genau geschah?  Ich weiß es nicht. Wenn Bann und Zauber brechen tun sie das leise.

Es bleibt nur die Frage warum es mir manchmal fehlt so einen Seelenknoten in mir  zu tragen. Kann ich bitte einen Neuen haben?

Der Junge mit den dunklen funkelnden Augen und dem großen Herz ist wieder da, seine Rückkehr so scheint es dauerte länger  als seine Reise, nun hat er alle Masken abgelegt. Ich bewundere Männer die Schwäche zeigen können, weil sie doch die wahren Krieger sind. Eine Freundschaft die für mich nie dazu bestimmt war etwas anderes zu werden. Weil ein hätte, könnte, sollte, wollte manchmal nicht ausreicht.

Es bleibt nur die Frage warum man sich  auf seltsame Art und Weise betrogen fühlt, wenn man das nicht mehr haben kann, was man nie wollte.

Ich bin glücklich, weil ich alles habe was ich mir gewünscht hatte.

und doch sollte man seine Wünsche mit Bedacht wählen, denn sie könnten eines Tages in Erfüllung gehen.

Love me if you dare

Beinahe ein halbes Jahr ist vergangen als ich den Entschluss fasste zu gehen. Ich sagte damals nicht Auf  Wiedersehen, weil ein Auf Wiedersehen für uns schon längst keine Bedeutung mehr hatte, da es doch ständiger Bestandteil unserer Ära war. Nach zwei Jahren „Hide and Seek“ hatte ich endlich keine Lust mehr. Verbittert und enttäuscht weil ich ihn so unterschätzt hatte. Unterschätzt, seine Angst, diese unglaubliche Angst vor so Vielem. Ich ließ ihn an meine Seite weil ich dachte er würde stark genug sein. Weil ich dachte er wäre genauso hungrig. Es ist nicht seine Schuld, eine Erkenntnis auf die ich lange warten musste.

Beinahe ein halbes Jahr ist nun vergangen bis Lady Zufall uns wieder begegnen ließ. Ein Teil von mir wird ihn immer lieben, weil wir doch ein Stück unserer Seele teilen. Weil die zwei Jahre trotz allem einzigartig waren. Weil es Momente gab in denen wir uns näher fühlten als wir es jemals für möglich gehalten hätten. Weil wir für eine Zeit lang unschlagbar waren.

Beinahe ein halbes Jahr ist vergangen. Ich sehe ihm in die Augen, erkenne die Angst und die Unsicherheit, die sich hinter seinem strahlendem Gesicht verbergen. Er spricht von den zwei Welten, von seiner und von meiner. Ich kenne diesen Satz nur zu gut, er ist sein grün blinkendes Exit Schild, das er sich sofort vor Augen halten kann, wenn er verunsichert ist. Es gibt keine zwei Welten, nur die Eine, doch ich wollte ihm diese Illusion nie nehmen, da sie mühsam erschaffen wurde um die Ängste erträglicher zu machen, wie sonst könnte er sie rechtfertigen? Manche Menschen verdienen einfach mehr als die Wahrheit. Darum sage ich nichts, unterbreche ihn nicht, seinen Monolog dem keine Frage voran ging. Nur im Stillen frage ich mich warum er sie immer noch in sich trägt, die Angst vor der Liebe zu mir.

views of life

Geplant war der Besuch eines Festes in dem besagten Steingewölbe, das schon neben schlicht guten, ein-zwei wirklich magische Nächte für mich bereithielt.
Kurz davor entscheidet man sich spontan dann doch dem Alkohol und all den anderen Lastern zu entsagen und findet sich im Theater wieder. Hört Mozart und versinkt darin.
Ich halte die Luft an, lächel, schaue an die Decke des Saales und überlege mir ob die Magie der Nächte vielleicht doch einfach nur an großartigen Entscheidungen liegt.

CUT

Ich verlier mich in ihren Worten, ein Abend voller Poesie. Leute die die Bühne betreten und ihr Wort-Werk vorstellen. Zum lachen, nachdenken und … Memo hierbei an mich: nicht immer sofort los heulen. Manch Gesagtes schwebt mir heute noch im Kopf herum. „Was fehlt zum glücklich sein?“
Diesen Gedanken hatte ich schon des öfteren. Sei es damals noch wegen anderen, die es nie konnten für einen Moment still zu stehen und glücklich zu sein, oder heute wenn mir hin und wieder mein leerer Blick begegnet. Weil mir ihr Tod immer noch wie eine einzig große Welle, binnen Sekunden, den Boden unter den Füßen wegreißen kann und ich jedes mal aufs Neue Acht geben muss um nicht in diesem salzigen Wasser zu ertrinken.

„Denn zum glücklich sein  fehlt dir der Wille.“

CUT

In der Pause regnet es wieder Blüten. Doch dieses mal sind sie weiß. Ich halte meine Hand auf und lasse eine davon in sie hineingleiten. Sie fühlt sich an wie hauch dünnes Papier. Ich muss lächeln, es hat schon alles seine Richtigkeit.

CUT

Ich umarme und küsse sie, halte sie ganz fest. Weil sie die wunderbarste Mutter für mich ist. Weil meine Kindheit ein ganz realer Seifenblasen Traum war. Weil sie mir in meiner Jugend nie Mauern vor meinem Leichtsinn hochgezogen hat und mir ohne Verbote einfach immer nur erklärte wie sie die Dinge sieht. Weil es Grenzen mit grenzenloser Liebe gab und ich sie so sehr bewundere wie man genau diesen Punkt treffen kann. Weil sie mich schon so oft vorm ertrinken gerettet hat und dabei nie müde geworden ist. Weil sie  für mich heute noch wie eine Superheldin ist.

CUT

Die Nacht sowie die Gedanken klar. Luft und Atem sind warm. „Was fehlt zum glücklichsein?“
…und wieder muss ich lächeln.

more or less

…und so unterschätzt Frau S. wie schon so oft einen gekränkten Männerstolz. Aber diese Kindergartenspiele spiel ich schon lange nicht mehr mit.
Was hilft? Durchatmen, lächeln und wissen, dass man zu Recht die Notbremse gezogen hat. Mein Dank gilt besonders Herrn Frau Bauchgefühl, die anscheinend immer nur mein Bestes will.
Und jetzt kann auch der Sommer kommen, mit wunderbaren Konzerten, einer aufregenden Reise, viel Arbeit und vor allem: mit meinen Mädls :-)

über und unter dem Bewusst(-)sein

Gedankenblitze, Seifenblasenwasser das die Strasse runter rinnt. Gelbe, nein orange Blüten die vom Himmel regnen.

und ich kann es mir nicht erklären
wieso bei Zeiten dieser Sturm aufzieht und ich sie beruhigen muss weil sie so schreit

und ich kann es mir nicht erklären
sie müsste glücklich sein, ich geb ihr alles was sie braucht

und ich kann es ihr nicht erklären
vielleicht macht sie mich deswegen so wütend

Prolog

„Wie weit ist vorbei?“

Bin ich noch ich? Wie kann man an einem Blog weiterschreiben, dessen Inhalt großteils Geschichten erzählt, die man ganz bewusst und gewollt hinter sich gelassen hat? Ich habe sehr lange überlegt, ob es Sinn macht hier her zurück zu kehren. Und obwohl mir heute vieles so surreal vorkommt; ich lese und erkenne sie: meine Geschichten, meine Höhenflüge, meine Schmerzen.

Und trotzdem, sie gehören der Vergangenheit an. Ich habe mich in der Zeit meiner Abwesenheit nicht grundlegend verändert, das wollte ich nicht, das musste ich nicht, das könnte ich gar nicht. Ich bin nur wieder ein Stückchen mehr ich geworden. Rückzug, Transformation um Herz und Seele aus einigen Sachen noch heil raus zu holen, die völlig aus dem Ruder gelaufen sind.

„Es ist bereits vorbei … viel später als man kann.“
Man muss wissen wann es an der Zeit ist ein Schlachtfeld zu verlassen, dessen Kampf man nie gewinnen wird können.
Drei Dinge im Leben sind unaufhaltbar:  Zeit, Liebe, und Tod.
Und an diesen drei Dingen kann man entweder wie ein Märtyrer leidend zu Grunde gehen oder aber ihnen mit funkelnden und hungrigen Augen ins Gesicht zu lachen, aber gegen sie ankämpfen kann man nicht.

„Rückzug.“
Um die Wunden zu lecken, den trüben Blick wieder zu schärfen, mit Vergangenem abzuschließen und die Seele von Bänder zu entwirren, die sich mit jeder Bewegung immer tiefer in sie ein schnitten.  Angetrieben von der Hoffnung wieder frei sein zu können, diese unendliche Trauer zu überwinden, Liebe wieder zulassen zu können und gleichzeitig mit dem Bewusstsein dass der Preis dafür hoch sein wird und Narben trotz allem bleiben werden. Was man dazu braucht?
- Viel Zeit, Liebe zu einem selbst und einen Tod.

„Die Erkenntnis um die hohe Mauer.“
Der Schutz den ich mir  erbaut hatte um später dann zu meinem eigenen Fluch zu werden.
- Vierkantmauern aus Panzerglas.
Panzerglas ist kalt, eiskalt. Und legt man die Hand auf die Handfläche des Gegenübers hinter dem Glas so spürt man nichts bis auf die Kälte. Aber es ist ok, hörte ich eine Stimme sagen, es war schon immer schwer an mich ran zu kommen. War es das? War es das wirklich? Schon immer? Ich wusste keine Antwort darauf. Ich wollte keine Antwort darauf, bis sie auf einmal hart, scharf und klar vor meinen Augen war: – Panzerglas trägt nur Platz und Luft für einen in sich.

„Transformation.“
Loslassen, die Ängste, die Zweifel, die Wut. Diese unglaubliche Wut auf  Zeit, Liebe und Tod. Menschen zu verlieren und es zu akzeptieren und doch dankbar zu sein, dass man sie hatte. Wut.
Zeit vergeht, Liebe nicht und der Tod ist so unglaublich lebendig. Wut.
Nähe und Liebe langsam aber doch nicht mehr mit den Augen voller Panik zu sehen, was Früher so kinderleicht erschien stellte sich als große Herausforderung dar .

„Leben“
Leben fließt, immer weiter und fortwährend. Man kann nichts festhalten, aber man kann Momente sammeln in sich aufsaugen und in ihnen aufgehen. Ich wusste dies vor langer Zeit und heute weiß ich es wieder. Heute steh ich hier und kann mit Sicherheit sagen nichts verloren zu haben.

Zeit um Wunden zu heilen. Liebe um wieder sehen zu lernen und Tod um wieder leben zu können.

Und so wundert sich Frau S. wie stark man manchmal sein muss, um nicht zu zerbrechen und gleichzeitig wie zerbrechlich man manchmal sein muss um nicht zu stark zu sein.

Herzlich willkommen im Wunderland!

True Lies

Oder:“Wenn man sich mit Popkorn und Cola den Untergang ansieht.“

…und der Rest der Welt steht wie immer still, wenn wir nur wir sind und weil wir Lust dazu haben wieder einmal die Magie zu spüren, einfach so, der Magie Willen. Dass es vorbei ist wissen wir, so oder so. Ebenso wie wir wissen, dass sobald der Vorhang fällt man Hand in Hand auf der Bühne stehen sollte um sich zu verbeugen. Vor uns, vor dem Leben und vor unserer Liebe die wir hatten. Der Abschied schmerzt nicht mehr, weil wir uns kennen, jede Bewegung, Berührung, vertraut zu vertraut, die Gedanken eins. So weiß er dass ich eines Tages nicht mehr wieder kommen werde und ich weiß dass er nie wieder dieser Junge aus der Mensa sein wird.

what would google do?

Da ich Statistiken liebe,  erfreue ich mich jeden Tag über meine persönlichen  WordPress-Statistiken  alá wer kommt auf meinen Blog, wie viele User am Tag (nebenbei, würde mal jeder der auf meinen Blog kommt einen Kommentar hinterlassen wäre das irgendwie sehr fein ) etc. Nebst diesen gibt es noch meine absolute Lieblings Statistik: „Suchbegriffe unter denen dieser Blog gefunden wurde“ die mir jedoch auch immer wieder beinhart aufs Neue zeigt, dass sich mindestens die Hälfte all meiner User ganz einfach nur hier her verirrt.
Und da sei die Frage mal einfach so dahingestellt ob Google wirklich so eine intelligente Suchmaschine ist…

Also ich muss schon sehr oft schmunzeln, manchmal finde ich es auch etwas gemein und hin und wieder gar nicht ok, unter welchen eingegebenen Suchbegriffen Google mich einfach so auskotzt.
(Mal ganz abgesehen von den ganzen Fußfetischisten. Jaja, Barfuss halt…hab schon verstanden)

Aber nun eine kleine Auswahl von  kuriosen Suchanfragen die dann auf meinen Blog kommen:

- Wird man als Single eigenartig? (Wow, eigenartiger Single, da listen wir doch mal gleich die Frau Barfuss die hat ja echt nicht alle Tassen im Schrank :-) Quasi ein Paradebeispiel vom eigenartigen Single)
- Der größte Fehler meines Lebens (Also wirklich… das finde ich etwas unfair. Es gibt ja gar keinen Größten, es gibt viele gleichwertig Große :mrgreen: )
- Selbstgespräche in der eigenen Welt (Mh, naja, was soll ich sagen, ertappt…)
- Sex in Salzburg (Also wer bei mir Sex sucht ist leider falsch… den such ich nämlich schon selber ne ganze Weile ;-) )
- Mc Donalds Werbespot (ähhh, Entschuldigung, was bitte? Weiß ich da was nicht? Bin ich bald reich?)

Diese und andere Anfragen bringen mich jeden morgen zum lachen, Kopfschütteln, zweifeln und nachdenken. So hab ich mir schon oft die Frage gestellt, was diese Suchmaschine und der Konzern dahinter, der sich die größte Mühe gibt auch noch so jedes kleine Detail von uns zu enthüllen, für manche Menschen bedeutet. Reine Informationssuche ist das schon lange nicht mehr. Eher eine Orientierungssuche, Ratgeber und Eierlegendewollmilchsau. Hat wer von euch schon mal in Google z.B. „der größte Fehler meines Lebens“ eingegeben? Also ich nicht. Wird Google zum Gottersatz? „Der der alles weiß.“ „Der die Antwort auf alles kennt.“ Und wenn Gott-Google auf mich verweist. Kann ich dann da ein bisschen mitspielen? Wenn ja, dann möchte ich hier gerne mal anmerken:

Schaltet mal die Maschine ab, geht raus ins Leben und macht einfach euren „größten Fehler des Lebens“ selber. Holt euch Rat von Freunden, die Herz und Verstand haben, nicht von einer Software die mit Pagerank und Algorithmus arbeitet. Das ist nicht die Realität! Google bedeutet nicht mehr als ne eins mit hundert Nullen dran. – Da frag ich mal höchstens wie das Wetter so wird oder was heut Abend im Kino läuft und ein paar andere Informationen mehr. Aber ganz bestimmt nicht wie ich den größten Fehler meines Lebens wieder gut machen kann, oder wie eigenartig man als Single wird. Leute, die Antwort auf solche Fragen weiß nur das Leben, euer Leben und das besteht hoffentlich noch nicht aus Einsen und Nullen.

Ave

…und als ich ihn heute traf, wunderbaren Smalltalk führte, hatte ich auf einmal einen irren Flashback in diese Zeit die ich so gekonnt hinter mir gelassen habe.
Ich erinnerte mich an den Tag im Park mit golfen, schaukeln und auf der Drehscheibe liegen. An die unzähligen Abende mit pokern, Risiko, Spaghetti essen, oder vorm Fernseher chillen. Als wir nicht mehr aufhören konnten über ihn zu lachen, wegen dieser weißen Hose die er anhatte, bis er fast schon sauer war. An all die Herumblödelein und die wunderbaren (un)sinnigen Gespräche. Dass ich ihn stundenlang beobachten konnte, ohne mich auch nur für einen Moment zu langweilen.
Ich erinnerte mich welche Sorgen ich mir machte, als er eines Abends nicht nach Hause kam und wie ich mich für ihn freute, wenn morgens in der Garderobe hin und wieder ein Paar Damenschuhe neben seinen standen.
Ich erinnerte mich daran, dass wir wirklich eine gute Familie waren. Doch selbst in den besten Familien kommen Scheidungen vor. Nicht schlimm. Irgendwie war er immer der „Kleine“ in diesem Trio. Doch Rückblickend war er und ist ein toller Mann der seinen Weg ganz wunderbar geht, in stillen Momenten leise… und es ist schön, dass ich damals wie heute grinsen muss wenn ich ihn sehe, egal welche Hose er trägt :-)

Lange Nächte

„Ich erinnere mich als wir zwei damals gemeinsam auf dem Skateboard sitzend diesen Berg herunter gefahren sind, aus dem Gleichgewicht gekommen und uns flächenweise unsere Haut abgeschürft haben. Alle haben uns gefragt, ob wir nicht ganz dicht sind, sowas zu machen. Ja sie hatten schon Recht, aber es war lustig…
Weißt du noch, als wir unsere Fantasiewelt in diesem Wald geschaffen haben, beim Wasserfall, der Tunnel der unter der Straße durchgeht und unser Baumhaus, … eine wunderbare Zeit.
Oder als wir im Strandbad unsere selbstgemachten Armbänder verkaufen wollten, aber zu feig waren jemanden anzusprechen?
Und oh Gott, dann kam diese schreckliche Phase, als wir auf diese Boyband abgefahren sind. Man man, waren wir kaputt….
Aber Nächtelang Nintendo spielen war super! Ja, das wars! Genauso wie bei deiner Oma abzuhängen und Kuchen zu essen.“

Es war wunderbar. Wir zwei hatten ne schöne Kindheit, weil wir uns hatten. Obwohl du doch ein paar Jahre jünger bist als ich. Es waren nur wir zwei und die ganzen Jungs. Man, was bist du hübsch geworden! Und heute, wenn wir uns sehen, trinken wir Wein und reden über Männer, Beziehungen, Sex… Du fragst mich ständig nach Tipps und doch hat deine Beziehung beinahe länger gedauert als alle meine zusammen. Ich bin immer noch dein Vorbild und doch warst du es, die mich damals in Italien, als wir Kinder waren, diese Klippe hochgezogen hat, weil mich die Kraft verließ.
Du warst schon immer unglaublich stark, auch in deiner Beziehung. – Und ich hoffe dass es dein Neuer nicht vergeigt. – Du bist ein wunderbarer Mensch, meine Kleine und wir treffen uns viel zu selten, wo wir doch eigentlich Tür an Tür wohnen. Aber das schöne ist, wenn wir uns treffen, sind wir immer wir zwei, bis spät in die Nacht. Lachend, quatschend, erinnernd, umarmend.

Vielleicht bin ich mit der Zeit etwas kaputter geworden als du, doch das Einzige was uns im Moment voneinander unterscheidet ist, dass bevor ich mich nochmal auf eine Beziehung einlasse, geh ich lieber zu deiner Oma – Kuchen essen   ;-)

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