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how can I stop these tears from falling?

Nun ja, es zeichnet sich ab ich werde wahrscheinlich nicht alleine darüber hinwegkommen. “Hast du dir schon überlegt wie du das verarbeiteten willst?” Die gestellte Frage, die ich immer öfter höre. Und natürlich hat jeder auch schon gleich eine Antwort parat. -Jeder will helfen, jeder ist da, nur dass ich das auch weiß… Ja, jeder, doch man will nu die eine… wenn Liebe so tief geht, dass es weh tut. Und da frag ich mich, ob ich oft zu leicht mit diesem Wort Liebe (zwar nie ausgesprochen, aber gedacht, bzw. gedacht gefühlt) umgegangen bin, und nun zum ersten Mal weiß, was Liebe bedeutet und wie sich richtige Liebe anfühlt. Nun ja, ich schweife ab….

Die, die es gut mit mir meinen, sagen alle ich sollte mir doch professionelle Hilfe suchen. Heutzutage sei das ja auch nicht abnormal, viele Leute haben ihren personal Psychologen an ihrer Seite.
- Doch wie um Gottes Willen sollte mir schon jemand helfen können, der weder mich noch meine Liebste kennt? Nicht ansatzweise eine Ahnung hat, was wir erlebt und wie wir geliebt haben.

Nun die Alternative: eine Seelenheilerin. Klingt nicht schlecht, denn es ist ja meine Seele die im argen ist. Doch auch da gibt es einen Haken. Diese Leute denken ja, dass man sich das Leben aussucht, in das man hineingeboren wird, um eine Aufgabe zu erfüllen. (Nun soweit stimmen wir ja noch überein)
Doch sie denken auch, dass man die wichtigen Menschen die man in diesem Leben trifft schon vorher gekannt hat, und dass man als Seele die einschneidenden Momente schon vorher weiß und dessen völlig bewusst dieses Leben antritt.

Wow, ein Deal?! Ich helf dir, du hilfst mir… Was für eine geniale Sache… Sollte dem so sein habe ich, bzw meine Seele sich so einiges vorgenommen und ich kann quer denken so viel ich will, ich glaube nicht daran, dass meine Seele damals auf dieser “Ebene” sagte:

“Also vorerst sollte ich eine ganz tolle Kindheit haben, eine tolle Familie. Die Eltern sollten hin und wieder kurz vor der Scheidung stehen, denn dann bekomm ich diesen super Beziehungskomplex und verlier den Glauben an die große Liebe. Dann werde ich mich immer mit Beziehungen zufrieden geben, die mich eigentlich unglücklich machen, weil es ja so und so nichts besseres gibt. Aber egal, denn das schöne daran ist, diese Beziehungen dauern ja auch nie lange. Doch trotzdem stürze ich mich von einer Beziehung in die andere. Wieso? Weil es einfach am meisten Spass macht immer die gleichen Fehler zu begehen.
Aber all die Hoch und Tiefs machen ja auch nichts, denn im Leben als Mensch habe ich eine Familie und meine Liebste die um mich sind und die wichtigsten Menschen für mich darstellen, wie wunderbar denn durch sie kann ich gut lernen, was wichtig ist und was nicht.

Doch um noch besser lernen zu können sollte dann doch meine Oma an Krebs sterben. Langsam. Damit ich lerne auch stark zu sein. Und dann ja die beste Idee, um am meisten aus diesem Leben lernen zu können: Es sollte auch der wichtigste Mensch für mich sterben. Am besten kurz darauf. Und gleich nachdem sie bei mir gewohnt hat, gleich nach unserer intensivsten Zeit unserer Freundschaft, kurz nachdem wir wissen, dass sich unser Traum von der gemeinsamen Wohnung bald erfüllen wird.”

Soll das der Deal gewesen sein?! Ein Deal mit wem?
-und am wenigsten kann ich mir vorstellen, dass ich das schon vorher mit meiner Liebsten abgeklärt habe, so alà:” Ja, Mädi, du stirbst, dass ist eine gute Idee. Da können wir dann später mal drüber lachen…”

Nun ja resümierend gesehen: Vielleicht dann doch der Psychologe.

The good and the bad ones

Ich rief ihn an und erzählte ihm davon. –Von ihr.

Es war sein Geburtstag, ich hatte ihn vergessen, wie jedes Jahr.

Er hat meinen noch nie vergessen…

Er wollte sofort kommen, wollte wissen was er für mich tun kann. –Ich wollte nicht, war lange Zeit wie in Trance. Ein schlechter Trip. Ein scheinbar nie endender Albtraum.

Zwei Wochen ziehen vorbei. Zwei Wochen an die weiße Wand starren. Zwei Wochen alles hassen, verachten was lebt. Egal wo ich war, ob zu Hause oder am Meer. Dieser abartige Schmerz, der sich durch alles bohrt und nie zu enden schien. Im Gegensatz dazu erscheinen körperliche Schmerzen als ein Wunschtraum. Zwischendurch amten, irgendwann kommen keine Tränen mehr, dann wird einem schlecht. Doch selbst das ist egal. Alles belanglos, nichtig, grau.

Meine Schwester, wohl die größte Stütze in dieser Zeit.
Ich hör dich heute noch sagen:“ Jaja, die S. zum Feind möchte ich sie nicht haben, aber wenn sie mal jemanden mag…“ und dann hast du immer dieses Grinsen aufgesetzt und gesagt:“ …und MICH mag sie.“ Ja, meine Liebste, du hattest Recht. Dich mochte sie, sehr sogar.
Mich liebt sie über alles und für sie gibt es kein Aufgeben. Ich bewundere diese starke Frau die mir ganz klar und doch mit Tränen in den Augen zu verstehen gab: „Du musst weiterleben, für die, die dich lieben.“

Heute nun das Treffen mit ihm, weil er einer unter vielen ist der mich versteht, der mich nie ändern wollte. Weil es bei ihm nie den Zeitpunkt gab an dem ich dachte mich verändern zu müssen, um ihn glücklich zu machen.

Und als ich ihm Aufwiedersehen sagte, umarmte er mich lächelte mich an und sagte: “Du bist ganz bestimmt die beste Tyrannin unter allen.“ - Ja, weil er mich versteht. Weil ich ihm nicht einmal sagen muss, dass mir so vieles Leid tut. Weil er es weiß.

Und so ziehe ich los, allein, in mein neues Leben. Es fühlt sich etwas eigenartig an. Doch auch nicht fremd. Irgendwie als wäre ich schon immer ein Einzelgänger gewesen.

„Du wirst mir immer fehlen. Jeden Tag!Und es werden noch Millionen Momente kommen in denen ich um dich weinen werde.Aber du hast mir ein großes Erbe hinterlassen. Dein Erbe an mich.Durch diese Welt zu gehen und zurückzuschlagen. Am Boden zu liegen und wieder aufzustehen.
- Und das alles mit einem Lächeln im Gesicht.“

Wir sehen uns. Top.

Nun, es ist soweit. Heute also.. Ich hoffe, dass ich in der Kirche dann das lesen kann, was ich allen in deinem Namen sagen möchte.

Du wirst so sehr fehlen. Es gibt keine Worte die dich, uns, beschreiben könnten. Die die Liebe zu dir nur annähernd ausdrücken könnten.

Meine Liebste… Bis wir uns dann wieder sehen… Hand in Hand.

Unvergessen.

Du warst meine zweite Hälfte, meine Liebste, meine Seele… und ohnmächtig kann ich nur sagen, hätte ich nur einen Wunsch frei dann wäre ich gerne gestern Nacht mit dir, Hand in Hand an deiner Seite gestorben.

Mein Leben hat ohne dich keinen Sinn mehr.

games

Sie haben begonnen und das Fieber packt einen. So sitzt auch Frau S. jeden Abend nach getaner Arbeit (wobei man hier jetzt doch nicht von Arbeit sprechen kann, da viele Journalisten doch Standpunkte für Pressezentren bevorzugen an denen man hin und wieder eventuell einen Spieler zu Gesicht bekommen könnte) vor dem Fernseher und fiebert mit. Fußball, der einzige Moment an dem Männer mal so richtig Emotionen zeigen (können?). Wie schön!!!
Auf wen Frau setzt? Naja, mögen doch die Besten gewinnen…
was hier jedoch nicht immer der Fall ist, blickt man auf Österreich/Kroatien zurück. Und obwohl ich kein großer Fan unserer Mannschaft bin, hätten die Lieben doch wenigstens einen Ausgleich verdient gehabt. Da ist es doch gleich viel schöner die Niederlande zu sehen, welche Italien (zu Recht) in Grund und Boden spielten.

Nun ja, ich steh auf Fußball zu EM und WM Zeiten. Warum? Emotionen, Kulturen,…

…und natürlich wegen schön verschwitzen Männern, die hin und wieder ganz unglaublich gut aussehen. Cristiano Ronaldo, Ballack und Co sind ja irgendwie ganz süß…
 Doch ich für meinen Teil hatte immer schon eher einen Faible für Männer.

Und dies ist unter anderem ein Grund, wieso ich mich heute sehr auf Griechenland - Schweden freue:

 

 

und es bleibt nichts mehr als diesen großartigen Werbespot zu zitieren:

“Lasst sie spielen!” :D

Denn stark wie die Liebe ist der Tod

Bald ist es soweit und die Salzburger Festspiele fangen wieder an. Ja, die Schickimicki Zeit in der man nur Männer in fetten Ferraris und Frauen in teuren “ich seh aus wie ein Christbaum” Kleidern sieht. Die Zeit in der Salzburg wieder mal besonders kräftig mit Mozart angeben kann, wo doch Mozart selbst sein ganzes Leben lang Salzburg gehasst hat.

Doch hier fließt das Geld und Frau S. arbeitet ja schon ewig für die lieben Festspiele und blickt man wie so oft hinter die Kulissen sieht alles anders aus: Freunde wieder treffen, arbeiten bis spät in die Nacht, feiern bis früh am Morgen. Ich liebe den Geruch des Hauses, den Sound wenn der Staatsopernchor (so arrogant die Frauen dort auch sind, die Männer machen das wieder gut) mal zeigt was er drauf hat, die Kostüme, all das drum herum, die Nervosität vor der Premiere, der Spaß bei den Proben, die ganzen Feste. Eine unbeschreiblich schöne Zeit, schon von Kind auf, als ich noch selber auf der Bühne stand und in die Augen all der vom Zauber berauschten Zuschauer blickte.
Doch heuer wird zum ersten mal etwas anders, denn Sie ist nicht mehr da. Diese unglaublich liebe starke Frau, die so stolz war dass ich ihre Enkelin bin, mich und all die Anderen ständig mit Kuchen versorgte und mit solcher Freude und Emotion auf der Bühne stand.

Jedes Jahr bin ich gespannt darauf unter welchem Thema die Festspiele stattfinden. Themen die mich berühren, die zumeist so treffend sind, wie letztes Jahr “Die Nachtseite der Vernunft”. Wie sehr ich diese Seite von mir kenne und auch liebe…

Sie ist dieses Jahr nicht mehr dabei. Zwar sehr wohl im Herzen und im Geist. Doch sie wird so sehr fehlen.

“Denn stark wie die Liebe ist der Tod.”

get the heat

Die Tage verrinnen, es ist Sommer geworden. Mein Praktikum ist vorüber, eine tolle Zeit, wunderbare Menschen kennen gelernt. Mehr Zeit hab ich deswegen nicht, die EURO steht vor der Tür und als Gastgeberland gibt es viel zu tun. Für meinen Teil werden es die Griechen sein um die es sich dreht. - Arbeitstechnisch gesehen, versteht sich. Wer gewinnt? Ganz ehrlich, mir bis dato noch egal, es sollen einfach schöne Spiele werden. Ganz klar wird mich, so wie bei der WM, das Flair mitreißen. Doch bis dahin heißt es noch:  blauer Himmel, heißer Asphalt, schwitzen und mal wieder “lernen”, nicht fürs Leben, sondern für die Uni, die es ja auch noch gibt, so nebenbei…

Tage und Nächte am See mit grillen, lachen, spielen, chillen, rauchen und still sein. -Zurücklehnen und das Leben an sich ran lassen bevor man sich dann morgen, hoffentlich nicht allzu ohnmächtig, den Kondolenzbekundungen hingibt.

Was bleibt? Erinnerungen. Erinnerungen an wunderschöne Momente. Vielleicht ist es das, was Leben ausmacht. -Erinnerungen zu sammeln um sie dann zur richtigen Zeit Revue passieren zu lassen.

So wie die Erinnerungen an deine irr witzigen Geburtstags- und andere FEIERtags Geschenke.
An drei kleine Kinder stehend auf der Kuppe eines alten Panzer, die Hände in die Luft gestreckt mit dem Gedanken daran jeden Krieg besiegen zu können. Erinnerungen daran, dass du die Kindes-Idee von mir anstatt 10 Groschen 10 Schillinge zu sammeln um mir dann irgendwann einmal ein Wohnmobil zu kaufen und durch die Welt zu gondeln als Einzige gut fandest. Das ich mit dir gemeinsam meine erste Oper erleben durfte und ich damals die Einzige in meiner Klasse war, die mit ihrer Oma zu MC Donalds essen ging, weil das alle anderen Omas nicht gut fanden. Dass es egal war, wie schmutzig und zerzaust ich vom spielen aus dem Wald heimkam. “Sie ist eben ein lebendiges Kind.”
-Diese und viele mehr….

Und wenn ich heute auf meinen Nachttisch das Buch vom “kleinen Ich bin Ich” stehen sehe, das du mir schon geschenkt hast als ich erst ein Jahr alt war, weiß ich dass du mich einfach immer nur MICH sein ließest. Mit all meinen Ideen, mit all den Fehlern, mit all den Wunden am Knie und immer mit einem Grinsen im Gesicht.

Und somit werde ich morgen trotz all der Vorsätze stark zu sein, um dich weinen…- weil ich ICH bin. Mit all den schönen Erinnerungen in meinem Kopf und mit meiner Seele weit offen, weil ich es auch heute immer noch bin: Ein lebendiges Kind. Danke.

In memoriam

Gedicht der Woche, gewidmet der liebevollsten Oma, einer starken Frau mit dem wunderschönen Namen Ursula Andres. In meinem Herzen wirst du ewig leben!

Hab nie Angst vor dem Ende,
wenn etwas Schönes anfängt.

Kein Preis ist zu hoch
für erlebtes Glück,
keine Trauer zu tief,
keine Enttäuschung zu schwer.

Leben heißt bereit sein,
irgendwann zu sterben.
Lieben heißt bereit sein,
irgendwann Abschied zu nehmen.

(Hans Kruppa)

machtlos

Dich so zu sehen wollte ich nie wahrhaben. Ich hab mich so lange darauf vorbereitet. Gemeinsam mit dir. Ich wollte jede Veränderung in mich aufsaugen um am Ende nicht das zu fühlen was ich jetzt fühle. Man verdrängt, man hofft, mit jedem Tag an dem es dir wieder gut ging hatte ich trotz aller Prognosen wieder ein gutes Gefühl. Denn am Ende wird doch alles gut, oder?

So ohnmächtig, machtlos denke ich an unsere Zeit. Es wäre egoistisch dich nicht gehen lassen zu wollen. Gehn in ein besseres Leben. Ein Leben in dem wir ewig gemeinsam durch unseren Garten gehen können ein Leben in dem wir jeden Tag Weihnachten feiern können…

Ein Leben in dem am Ende alles gut wird.

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