Er ist schon komisch dieser zurückgekehrte Winter. Sobald man das Haus verlässt kriecht einem die Kälte unter die Haut.
Damals vor drei Jahren ebenso bei den Festspielen beschäftigt, ebenso ein winterlicher Sommer lernte ich Herrn B. kennen. (Damals, als die Welt noch in Ordnung war, kommt mir immer in den Sinn.)
Gestern ebenso frierend mit Kollegen noch ein After-work-chillout-Bier getrunken, um wieder runter zukommen vom lieben “Don Giovanni” der eine geniale, zauberhafte Neuinszenierung darstellt, doch wie alle guten Stücke mit Adrenalin und K(r)ämpfen hinter der Bühne verbunden ist.
So trifft man sich wieder nach drei Jahren, immer noch oder jedenfalls wieder frierend und eingepackt mit Schal und Kaputzenpulli. Wir müssen lachen.
-Leider diesmal andere Spielstätten. Doch alles hat seine Vorteile, denn Herr B. arbeitet bei “Luci mie traditrici” der Ort ein anderer, eine Kirche und es soll unglaublich sein, was man auf dem Dachboden und in den Winkeln einer Kirche alles entdecken kann, wenn man sie denn auch erkunden darf aber gebrannt markt mit dem Ausweis den wir beide tragen ist immer alles möglich, auch bis nach ganz oben auf den Kirchturm zu steigen. So beschließen wir spontan nach drei Jahren mal wieder für ein paar Stunden gemeinsam zu frieren.
Auf einem Kirchturm.




Neueste Kommentare