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Let’s go for a ride!

Feiertage wie der morgige haben was wunderbar leichtes an sich. Man streiche einfach den Tag darauf auch noch aus der Arbeitswoche und zaubert so ganz einfach ein super langes Wochenende aus dem Ärmel. Ein spontan Urlaub, mein Schwester Herz und ich haben beschlossen die Füße in den Sand zu stecken und die Seele baumeln zu lassen.

Was gefeiert wird? Das Leben, mit all seinen Ecken und Kanten. Bis Sonntag meine Lieben und macht nichts, was ich nicht auch tun würde :mrgreen:

views of life

Geplant war der Besuch eines Festes in dem besagten Steingewölbe, das schon neben schlicht guten, ein-zwei wirklich magische Nächte für mich bereithielt.
Kurz davor entscheidet man sich spontan dann doch dem Alkohol und all den anderen Lastern zu entsagen und findet sich im Theater wieder. Hört Mozart und versinkt darin.
Ich halte die Luft an, lächel, schaue an die Decke des Saales und überlege mir ob die Magie der Nächte vielleicht doch einfach nur an großartigen Entscheidungen liegt.

CUT

Ich verlier mich in ihren Worten, ein Abend voller Poesie. Leute die die Bühne betreten und ihr Wort-Werk vorstellen. Zum lachen, nachdenken und … Memo hierbei an mich: nicht immer sofort los heulen. Manch Gesagtes schwebt mir heute noch im Kopf herum. „Was fehlt zum glücklich sein?“
Diesen Gedanken hatte ich schon des öfteren. Sei es damals noch wegen anderen, die es nie konnten für einen Moment still zu stehen und glücklich zu sein, oder heute wenn mir hin und wieder mein leerer Blick begegnet. Weil mir ihr Tod immer noch wie eine einzig große Welle, binnen Sekunden, den Boden unter den Füßen wegreißen kann und ich jedes mal aufs Neue Acht geben muss um nicht in diesem salzigen Wasser zu ertrinken.

„Denn zum glücklich sein  fehlt dir der Wille.“

CUT

In der Pause regnet es wieder Blüten. Doch dieses mal sind sie weiß. Ich halte meine Hand auf und lasse eine davon in sie hineingleiten. Sie fühlt sich an wie hauch dünnes Papier. Ich muss lächeln, es hat schon alles seine Richtigkeit.

CUT

Ich umarme und küsse sie, halte sie ganz fest. Weil sie die wunderbarste Mutter für mich ist. Weil meine Kindheit ein ganz realer Seifenblasen Traum war. Weil sie mir in meiner Jugend nie Mauern vor meinem Leichtsinn hochgezogen hat und mir ohne Verbote einfach immer nur erklärte wie sie die Dinge sieht. Weil es Grenzen mit grenzenloser Liebe gab und ich sie so sehr bewundere wie man genau diesen Punkt treffen kann. Weil sie mich schon so oft vorm ertrinken gerettet hat und dabei nie müde geworden ist. Weil sie  für mich heute noch wie eine Superheldin ist.

CUT

Die Nacht sowie die Gedanken klar. Luft und Atem sind warm. „Was fehlt zum glücklichsein?“
…und wieder muss ich lächeln.

Die Nacht ist so schön hell

Ich betrete die Küche, irgendetwas ist anders, ich kann es fühlen, drehe mich um und erkenne es sofort. Es ist so auffällig als hätte jemand den ganzen Raum mit den buntesten aller Frühlingsfarben angestrichen. Ich halte kurz inne, bin verwundert, durcheinander und muss mich zusammenreißen um den Blick wieder abzuwenden, wie gewohnt meinen Café zu machen, ich drehe mich wieder um, kann es fühlen. Jetzt nur den Moment nicht stören…
Ich gehe.

Bei mir angekommen spüre ich wie mein Herz pulsiert.
Meine Eltern waren immer gute Eltern, nein sie waren und sind ausgezeichnete Eltern, hätten einen Orden verdient, für ihr Wesen, für ihr Sein. Deshalb war ich als Kind so oft traurig, weil ich wusste, dass sie nicht glücklich sind und welchen Kampf sie kämpfen für uns, für uns drei die sie nicht zurücklassen wollten in einer verkappten Scheidungs-Familie. Und doch hab ich mir so oft gewünscht sie würden sich scheiden lassen, damit ich es nicht mehr mit ansehen muss, diese Kälte zwischen ihnen, diese Oberflächlichkeit, das Unglücklich Sein, das mich von Klein an traf wie auf mich herabfallende Steine, die ich mit der Zeit nicht mehr auffangen konnte.
…Weil ich schon immer gut darin war… im fühlen.

So wuchs ich auf und mir fehlte es nie an Liebe. An dieser immensen Liebe die sie für mich, für uns Kinder hatten, so viel als würde nichts mehr für sie selbst übrig bleiben.
Noch heute versteinere ich jedes Mal bei der ersten Umarmung eines neuen von mir Geliebten. Noch heute kann ich ihnen am Anfang nicht in die Augen sehen, aus Angst hindurch sehen zu können.
-So wie sie sich nie sehen konnten.

Versteinert. Wie vor ein paar Tagen in der Küche, die nie bunter und wärmer war, weil sie einfach ganz entspannt dasaßen. Ihr Kopf an seine Schulter gelehnt, sie lachten und er hielt ihre Hand, als wäre es das Selbstverständlichste. Keine Theater Vorstellung. Nur die zwei.

„S, wir gehen an den See.“
-“Mhm, ja, viel Spaß“
„S, wir gehen Radfahren.“
-“Ja ok. Viel Spaß“
„S, wir gehen später dann noch spazieren.“
-“Ihr macht WAS?!“
„Naja, es ist Vollmond und die Nacht ist so schön hell…“

Ich weiß nicht was es ist. Aber es ist gut.

(Rück-)Blick

Oder:“ Das Schicksal nimmt nichts, was es nicht gegeben hat.“ (Lucius Annaeus Seneca)

Gut, ich habe mir nebst der sowieso stressigen Feiertage, welchen Sinn haben eigentlich stressige Feiertage? mit meinem „Coming Home Projekt“ hier zum Jahresabschluss viel vorgenommen. Bald ist es da das neue Jahr (oder wie Lexxa so schön sagt MR. 2009) und es beginnt, „das Spiel der Mächtigen“ , nach meinen Regeln.

„Coming Home“ ist ein Projekt für mich das mir zeigen soll, dass nicht alles an diesem Jahr schlecht war. – Oder einfach  weil ich nicht gehen will ohne meinen Frieden mit dem Feind geschlossen zu haben. 2008 nahm mir meine wundervolle Oma und unerwartet einfach so meine Liebste. Zeigte mir auf, wer in diesem Jahr bei mir sein wird und wer gehen wird. Trotz so vieler Verluste, gab es Menschen, die immer bei mir waren, so wie dieser großartige Mann, mein Papa über den ich damals schon, und ich finde sehr treffend, gebloggt habe. Ich habe tolle Menschen kennen gelernt, unter anderem auch diesen wunderbaren Jungen mit dem großen Herz und auch durfte ich meinen Neugeborenen Cousin in die Arme schließen. Nicht zu vergessen hatte ich noch ein halbes Jahr Seite an Seite mit IHR, meiner Liebsten, meiner Seele und dieses ganze halbe Jahr ist es vielleicht doch wert 2008 ein bisschen zu lieben.

„Einen Funken Gutes darin zu sehen, hast du mich immer gelehrt. Nicht aufzugeben…
Ich würde dich so gerne beschreiben können, doch es fällt mir schwer aus einer Million voller wunderbaren einzigartigen Erinnerungen eine herauszusuchen. Gott wir sind uns so ähnlich. Wenn ich dich sehe denke ich mir so oft wie unendlich groß deine Liebe ist, wie grenzenlos. Wie macht man all das? Wieso kannst du nur mit einem Blick sehen, wie es mir geht? Warum hast du immer die richtigen Worte? Wie kannst du einfach immer da sein? Du bist meine beste und vor allem meine ehrlichste Freundin. Wie kann es sein, dass ich dein Auto zerschrotte und du kommst mit einem riesigem Glückskäfer aus Schokolade bei mir an?
Weil Blech nur Blech ist….

…und Blut dicker als Wasser.
Danke Mami, für die die du bist. Du bist unbeschreiblich, so wie meine Liebe zu dir.“

brothers and sisters

Oder:“ Darf ich vorstellen, mein Bruder.“

Hättet ihr mich als ich 8 Jahre alt war gefragt, wie es denn so ist mit  einem großen Bruder aufzuwachsen hätte ich euch wohl vom größten Tyrannen überhaupt berichtet, der mich nie mitspielen lässt, mir einen Streich nach dem anderen spielt und noch dazu Mamis Liebling ist. – Doch sich Abends, wenn wir schlafen müssten draußen am Gang vor unseren Zimmern zu treffen und sich einen „Klatschhand (diese kleinen klebenden Gummi-Hände aus der Ybbs Zeitschrift)- Kampf“ zu liefern ist immer klasse.

Damals hätte ich wohl noch nicht gedacht, dass ich mit 15 dann Rotz und Wasser heule, nur weil er in die Stadt zieht.
Heute bin ich froh darum, weil seine Couch schon seit ewigen Zeiten genau nach mir eingelegen ist :mrgreen:

Auch kann ich mich an diese unglaubliche Umarmung erinnern, als ich vor 2 Jahren heulend vor seiner Tür gestanden bin, weil wieder mal eine Beziehung zerbrochen war. „S. bist du schwanger?“ „NEIN, aber es ist aus.“ „Achso, und ich dachte schon es wäre was schlimmes“, zwinkerte er mir zu und gab mir ein Bier. Hier sei erwähnt, dass wir beide wie Hunde leiden können, wenn eine Beziehung den Bach runter geht.

Mein Bruder ist ein Menschenmagnet. Ich hab es schon immer bewundert wie viel Leute er in seinen Bann zieht. Er ist wundervoll weil er so ehrlich ist, ich liebe seinen Humor, seine Menschlichkeit und dann hat er noch dieses verdammte Talent aus allem was er anfasst Gold zu machen. Seit ich denken kann war mir immer klar: der Junge wirds mal zu was bringen. Und ich hatte Recht :-) .

Heute reden wir über Sex, Männer, Frauen, gehen zusammen fort und sind füreinander da, halten uns, pushen uns und würden uns jeder Zeit wieder ein „Klatschhand-Duell“ liefern. :-)

Und das ist es, was ich euch heute sagen kann, wie es ist einen großen Bruder an seiner Seite zu haben: Es ist das größte Glück.

Sisters

Oder:“Der Pitbull unserer Familie.“

Ja Frau Barfuss hat ne große Schwester, und was für eine. Intelligent, erfolgreich, wunderschön und total tuff. Kein Wunder dass viele Männer schon heulend den Schwanz eingezogen haben und wieder abgerauscht sind, obwohl die armen Kerle ihr meist nur ein Getränk spendieren wollten.  Wenn sie jemanden nicht mag, bekommt sie immer diesen „netten“ Unterton in einem Gespräch, der dem Gegenüber klar macht sich am besten so schnell wie möglich in Luft aufzulösen. Vor allem dann, wenn jemand ihrer Meinung nach ihren kleinen Geschwistern (was wir ja nicht mehr sind, aber in der Rangfolge nach ewig bleiben werden) etwas „böses“ will, der- oder diejenige kann nur noch beten ihr nicht zu begegnen. :mrgreen:

Was aber alle nicht wissen ist wie unglaublich weich und liebevoll sie in Wirklichkeit ist. Wie herzlich und offen zu denen die sie liebt.

So gab es unsere „Single-Zeiten“ in denen wir gemeinsam mit Prosecco und  Zigaretten zu  lauter Musik durch ihre Wohnung tanzten bis regelmäßig die ganze Nachbarschaft (und ja einer davon hatte wirklich immer so ne irre weiße Schlafmütze auf) vor der Tür stand und uns ansahen als ob wir nicht mehr alle Tassen im Schrank hätten.
Auch unser gemeinsamer Urlaub heuer, so schlimm der Grund auch war, warum wir unsere Koffer gepackt und das Land verlassen haben, war wunderschön und bewies mir wiedermal aufs Neue: Sie ist da. Immer.
Egal was kommt diese Frau reicht mir immer die Hand, lacht mit mir, liebt mit mir und weint mit mir.

Ich liebe alles an meiner Schwester, die auf ihren High-Heels daher läuft als wäre sie darin geboren worden, mit ihrer Cavalli Tasche in der einen und einem weißen Spritzer in der anderen Hand und wenn sie dann noch ein paar Rache-Pläne schmiedet, müssen mein Bruder und ich immer grinsen, denn so ist sie eben – der Pitbull unter uns mit dem riesengroßen Herz.

Die wunderbare Welt des Herrn E.A.

Oder:“ Ich sags dir die Polizisten waren so nett, ich hab nur 40 Euro zahlen müssen.“

Wer kennt ihn nicht, Herrn Flanders von den Simpsons. Man denkt ihn sich ca. 35 Jahre älter, nehme ihm den übermäßigen religiösen Glauben und verdoppel seine „alles ist wunderbar“ Theorie. Das ist Herr E.A. .
Ich kenne keinen Menschen auf dieser Welt der sie so sieht wie er. Dieser unzerstörbare Optimismus, was auch geschieht. Altersbedingt hat Herr E.A. schon oft das Krankenhaus aufgesucht, das Essen schmeckt seiner Meinung nach dort immer vorzüglich, die Schwestern sind immer unglaublich nett und die Ärzte… unglaublich kompetent.
Er genießt es in der Öffentlichkeit zu stehen, bei jeder noch so kleinen Gelegenheit wird die Zeitung angerufen und ein Artikel gedruckt. -Mit der Zeit haben wir uns daran gewöhnt, schließlich macht ihn das glücklich. Hier soll noch erwähnt werden, dass Herr. E. A. ohne Zweifel ein sehr intelligenter Mann ist. Er schrieb früher selbst bei einer sehr renommierten Zeitung und dann auch mal so nebenbei ein Buch und erzählt wahnsinnig interessante Geschichten über den Krieg, die Liebe und das Leben.  Jedoch kann er mit seinem über ausgeprägten Optimismus auch nerven wie kein anderer. :-)

Ich liebe ihn meinen Stiefoper, keiner hätte seine Rolle besser einnehmen können als er. – Und er liebt uns und jeder Mensch auf dieser Welt, der ihm auch nur einmal begegnet ist, weiß wie intelligent, wunderschön, hilfsbereit seine Enkel sind und wie stolz er auf uns ist.

Ein sonderbarer Mann, der in einer sonderbaren Welt lebt und manchmal denke ich mir, ich würde auch gerne in dieser  Welt leben. Sie muss wunderbar sein.

coming home

Oder:“Der Beginn ist der wichtigste Teil der Arbeit.“ (Plato)

Weihnachten steht vor der Tür. Der Jahreswechsel auch. Bevor das neue Jahr beginnt möchte ich noch ein paar Geschichten bloggen. Ich kann jetzt hier leider keine Weihnachtsgeschichten im typischen Sinne versprechen, es wird einfach um Menschen gehen, die mich bewegen. Die einen Platz in meinem Herzen haben, für immer. Menschen die ich dieses Jahr verloren oder (wieder)gefunden habe oder die mich einfach so schon mein ganzes Leben begleiten und lieben.

Es soll ein großes Danke an diese wundervollen Menschen sein und ich hoffe mir gelingt mein Vorhaben sie annähernd in Worte fassen zu können und zu beschreiben wie wunderbar sie sind. Einige aber nicht alle Geschichten werden auf den ersten Blick nicht gut ausgehen, doch meine Leser wissen ohnehin dass ich noch nie ein Freund des ersten Blickes war.

Advent, Advent…

Oder:“ Ein verrenkter Wirbel und andere Schmerzen“

Nun ist er da, der Advent. Wie war das nochmal Früher? Sich mit Haube und Schioveral in den Schnee legen und einen Engelsabdruck hinterlassen, ein Iglu bauen, Tee trinken, gemeinsam Kekse backen, mit der Oma kleine Engel zum verschenken basteln, Wärme spüren und Liebe fühlen.

…und 15-20 Jahre später um dieselbe Zeit findet man sich dann plötzlich  in diesem überteuerten Lokal wieder, es werden Sprühkerzen verteilt und „Last Christmas“ gespielt. Für mich immer ein Zeitpunkt an dem ich weiß :“ Los raus hier.“ Vielleicht war es auch genau der Moment, als sich einer meiner Wirbel vor lauter Grauen über die vorherrschende Oberflächlichkeit natürlich außerhalb der lieben Gruppe von Leuten mit denen ich mich umgeben habe umdrehte.

Klar, dass heuer die Weihnachtszeit und auch Silvester anders werden wird hab ich gewusst, schließlich fehlen zwei wunderbare Menschen und ich bin im „Auf Wiedersehen sagen“ nicht so gut, wie sich dieses Wochenende wieder mal ganz besonders herausstellte. Doch mir ist bewusst, dass ich nach vorne sehen muss, gehen muss, loslassen muss, für mich, für die Menschen die ich liebe und die, die ich noch lieben werde. Und ganz besonders für euch meine Liebsten, um irgendwann in vielen vielen Jahren in eure Kinderaugen zu sehen und euch sagen, dass alles gut ist. Und wir werden Iglus bauen, und Engel in den Schnee zeichnen und Tee trinken und Kekse backen und Wärme spüren und Liebe fühlen. Versprochen.

weil ja so und so alles gut ist

Kleine Durchhänger sind ok, man kann nicht immer grinsen (noch nicht). Außerdem mutiere ich zum Hypochonder. Fünf verschiedene Ärzte. Blutabnahme, Ultraschall. Check da, check dort. Ich will das eigentlich gar nicht, früher ging ich nie zum Arzt, weil ja so und so alles gut ist…

Was täte ich ohne diesen Mann an meiner Seite? Der einzige Mann in meinem Leben, der mich noch nie unter Druck gesetzt hat, mich in und auswendig kennt. So wie gestern, er braucht mir nur in die Augen zu sehen und weiß was getan werden muss: „Los raus hier.“
Zwei Bikes ins Auto und ab an den See, durch den Wald, über Brücken, Schotter, schmale Wege, schwitzen, Speed… alles rast an und vorbei. Nur wir zwei, gegen den Rest der Welt.
Ich muss unwillkürlich an unsere durchgezechten Nächte denken, und an all die, die ich alleine verbrachte, ihn dann irgendwann in der Früh von irgendwo aus anrief, ob er mich nicht heimbringen könne. Er ist immer gekommen, hat mich überall gefunden und nie nur ein Wort des Vorwurfes an mich gerichtet. Egal was war, egal was ich tat, ob schuldig oder nicht, er stand immer hinter mir.
Nur ich und der Mann, der mir sein letztes Hemd geben würde.
Dann kommt man Oben an und blickt runter auf den See. Sonnenuntergang. Es ist Atemberaubend. Ich spür jede Faser in meinem Körper. Der Blick ist geschärft und ich lass mich fallen in diesem wunderbaren Moment, versinke geradezu in der Schönheit der Natur.

Und in diesem Moment wurde es mir wieder klar: Ich brauche keinen Arzt, ich brauche nur das Leben. Mein Leben mit dir, mit euch… Wir fünf. (Fünf Freunde) Wir, die diese unglaubliche Einheit bilden. Jeden ist bewusst, dass es nicht selbstverständlich ist. Nicht alle Familien sind so.
Und du,
du, der mich vom ersten Augenblick an geliebt hat und mich seither nie mehr losgelassen. Immer hinter mir. Ich war bei Gott kein leichtes Kind, vor allem kein leichter Teenie. Das Wunder, seine Kinder zu lieben. Bedingungslos. Für immer.
Ich danke dir, Papa und kann nur sagen: „Dito.“

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