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Angekommen in einem Leben in dem sich Nichts und  Alles verändert hat ist es eigenartig sich früh morgens im Spiegel zu betrachten…

Ich war weg, sah magische Stätte und lernte wunderbare Weggefährten kennen. Alle wie ich auf der Suche nach dem Mehr und mit der Hoffnung nirgendwo anzukommen. Mit dem Zufall zu leben und darin aufzugehen. An meiner Seite ein Mädchen, die Reise ein Cocktail unserer Persönlichkeiten. Weit weg von der Heimatstadt sangen, sahen und liebten wir. Haben uns in engen Gassen verlaufen, auf atemberaubende Plätze niedergelassen und in tiefe Abgründe geblickt. Nur die Frage nach dem WIE wir uns denn kennen gelernt hätten ließ sie manchmal trüb werden, die Seifenblase in der wir uns bewegten. Weil wir wussten, wünschten, wollten, weil es einfach sein sollte. Sie, sie sollte einfach sein, da sein, dort mit uns…..Und doch war Sie es, so sehr dabei, und ließ sie schimmern für uns in allen erdenklichen Farben, Formen, Gerüchen und dem Geschmack nach Leben.

…und dann, mitten in der Reise doch kurz angekommen. In einer Stadt, die einem das letzte bisschen Zweifel nimmt. Angekommen, ausgestiegen und eine unglaubliche Hitze hüllte sich um jeden Quadratzentimeter der Haut drang durch sie hindurch um kurz darauf und für den Rest des Aufenthalts nur noch zu wärmen. Sevilla. Leidenschaftlich, aufregend, magisch und beruhigend zugleich.  Es ist wie mit einem guten Liebhaber. Im Nachhinein kann man sich, wenn überhaupt, vereinzelt an ein paar Details erinnern, aber das Gefühl dass man dabei hatte wird man nie mehr vergessen.

Das Gefühl, dass man  immer ein Paar mehr Träume hat als man verlieren kann im kalten Krieg gegen die Wirklichkeit.


…und hier bin ich wieder. Das Gewand voll Dreck, einen Muskelkater in den Beinen vom 3 Tage durchhüpfen -in Gummistiefel wohlgemerkt, beim schlafen sicher ein paar Spinnen verschluckt, etwas verkühlt, tot müde
und ÜBERGLÜCKLICH! Ich habe mir einen langjährigen Traum erfüllt und selbst der Regen konnte meine Freude nicht im Geringsten trüben. Ein Wochenende voll mit Musik, wunderbaren Freundinnen, schrägen Leuten und so einigen Erkenntnissen. Die Lieblinge gesehen und neue hinzugewonnen. Ich war irre verliebt, drei Tage lang, in diese Welt.Southside 098

Mit Clueso kam dann auch die langersehnte Sonne. Treffend zu einem bestimmten Lied, als wäre es geplant, doch Sarkasmus und Ironie waren immer schon des Zufalls Leidenschaft gewesen.
Ich musste lachen, ich war und werde niemals nur schwarz oder nur weiß sein. Das mag für andere etwas kompliziert sein, ich bin das Mädchen aus der Zwischenwelt, aber entschuldigen werde ich mich dafür nicht.

…und manchmal da ist das Leben wie eine weiche Droge.

Leicht, berauschend, tief gehend aufregend und weit blickend. Ein bisschen verboten und voller magischer Momente, ich verlier mich und koste wie eine Süchtige…

Leben, einfach leben ich will es spüren, will in der Freude tauchen, zum Schmerz tanzen und die Liebe schmecken. Es auskosten bis zum letzten Tropfen, denn es ist meines!

Feiertage wie der morgige haben was wunderbar leichtes an sich. Man streiche einfach den Tag darauf auch noch aus der Arbeitswoche und zaubert so ganz einfach ein super langes Wochenende aus dem Ärmel. Ein spontan Urlaub, mein Schwester Herz und ich haben beschlossen die Füße in den Sand zu stecken und die Seele baumeln zu lassen.

Was gefeiert wird? Das Leben, mit all seinen Ecken und Kanten. Bis Sonntag meine Lieben und macht nichts, was ich nicht auch tun würde :mrgreen:

Uh, kurz vor knapp und noch dazu ein sehr schweres  Thema, weil Frau S.  so viele Leidenschaften hat.

Sei es ein Spaziergang mit einer guten Freundin durch die Stadt, dabei verwinkelte Wege zu entdecken, ein gutes Bier auf der Terrasse zu trinken und einfach über den (Un)sinn des Lebens zu lachen.
Oder auf das Rad zu steigen und sich in wunderbare Momente und Landschaften zu verlieren.
Diese Wochenende war mir beides vergönnt und noch so viel mehr….

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“Die Freude am Leben und seine Schönheit resultiert aus der Tatsache,

daß es einen immer wieder überrascht.”

(Frank Herbert)

Und damit sich hier auch regelmäßig was tut hat sich Frau S. bei Projekt 52 angemeldet und wird ab jetzt hoffentlich jede Woche brav ein Foto posten. Leider nicht um die neue Kamera zu testen, denn die ist seit Wochen hinüber, gut neu war sie auch nicht mehr… (deshalb verzeihe man mir bitte die zu wünschen übrig lassende Bildqualität)
…viel lieber um den Blick zu schärfen.
Das Thema der Woche “Türen & Tore” verschaffte mir gnädiger Weise einen schnellen und leichten Einstieg. Ich wusste sofort wo ich das Foto mache…

Das Tor zu Wunderland. Hinter ihm verbirgt sich das Zentrum meiner persönlichen Chillout-Area. Inmitten einer Stadt  die facettenreicher und schöner nicht sein könnte.

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Oder:” Egal, ich geh Barfuss und irgendwann kommt Sand”

Es ist soweit. Bald beginnt es das neue Jahr, ich will mir davon nicht zuviel erwarten, weil ich seit diesem weiß, wozu so ein ganzes Jahr fähig ist. Leute die bei mir schon länger lesen und eventuell auch auf Lebenshungrig gelesen haben wissen, wie sehr ich mich verändert habe. Wissen wie mich manche Dinge zu Boden fallen haben lassen. Wissen wie sehr ich versucht habe zu kämpfen, zu kämpfen für die Liebe, gegen den Tod, für den Glauben und gegen das Resignieren. Leider ist mir all das nur zu oft misslungen. Die Welt hat sich gedreht so schnell dass mir schwindlig wurde und ich all meine Ziele aus den Augen verloren habe.

Und weil sich alles ändern wird, weil sich alles ändern muss, weil es Zeit ist zu bedenken was wichtig ist und was nicht, ist es auch Zeit für eine Pause hier.
Das hier ist kein Vorsatz, ich war noch nie ein Freund von Neujahrs-Vorsätzen.

Ich hatte mich verlaufen, verloren und die Augen vor Tatsachen verschlossen.  Doch nun hab ich endlich nach Hause gefunden. Es ist wunderschön hier, doch ich war so lange weg. Und dieser ganze Blog riecht danach. Muss mich noch etwas daran gewöhnen, wieder Daheim zu sein. Kraft, Mut und Zuversicht die hier so selbstverständlich sind, in mich hineinlassen. Meine verlorenen Träume wieder hervorzukramen und willkommen zu heißen. Für mich.

Ich möchte euch Allen danken, all den Stillen, all den Lauten,  ich danke euch, dass ihr teilgenommen habt bei mir, mit mir, in mir

bei Barfuss in Salzburg.

Ich wünsche euch einen guten Start ins neue Jahr! Ein Jahr voller Liebe, Wunder und Zuversicht.


Ich geh dann mal. ALL-IN.

Oder:” Ich möchte brechen.”

So, mir reichts, meine so genannte “Lieblings-Statistik” mit welchen Schlagwörtern mein Blog so gefunden wird hat sich soeben zu meiner “Ich schau mir die erst gar nicht mehr an” Statistik degradiert. Als würde ich diese Frage nicht schon jeden erbärmlichen Tag und das schon seit 2 Wochen hören. Denn jaja, Weihnachten steht vor der Tür, dass ist mittlerweile jetzt schon jedem klar geworden, aber dann, was kommt denn dann? Diese Frage, die ich immer und immer wieder gestellt bekomme und nun auch noch von irgendjemanden aus der www Welt unter die Nase gerieben bekomme: Was macht man als Single zu Silvester 2008 in Salzburg??

Und ich sags jetzt nochmal in aller Deutlichkeit. Ich weiß es nicht, und werd es auch noch nicht so schnell wissen. Silvester wird absolut überbewertet. Ich mag Silvester nicht, mochte ich noch nie besonders und ich werde mich jetzt sicher noch nicht entscheiden in welche Partyfesseln ich mich begebe. Vielleicht schnapp ich mir einfach auch nur meine Süße, stapf um 24:00 Uhr raus und schrei mal ein großes Danke in die Nacht. Ein Danke dafür, dass dieses verfi*kte Jahr endlich vorbei ist. Ersetzt, weg gedrängt so wie ich letztes Jahr um die Zeit? durch ein Neues.

Möge es besser werden. Und ich hoffentlich mit dazu. Aber ohne Vorsatz.

Prag zeigte mir was ich wirklich will, und Salzburg versucht mir gerade den Jungen dafür zu geben, mit dem Haken, dass er in zwei Wochen so und so nicht nur das Land, nein auch den Kontinent verlässt. Welch Ironie. So versucht man Verständnis entgegenzubringen und stößt dabei auf Unverständnis. Ja vielleicht bin ich mit der Zeit müde geworden, müde ständig gegen das Schicksal anzukämpfen. Vielleicht bin ich auch kein Meister mehr im Gefühle zeigen, wenn es ernst wird. Vielleicht weil ich nicht mehr will, vielleicht weil ich nicht mehr kann. Ich weiß es nicht.

Ich weiß nur eins und zwar, ich will nicht mehr darauf warten dass alles irgendwann gut wird und wer das nicht verstehen kann, der weiß nicht wie mein Leben bisher verlaufen ist.

Seit gestern sowieso unglaublich dieses Lied. Ich freue mich auf den heutigen Abend mit so vielen Leuten die mir wichtig sind.