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Ich weiß noch wie traurig ich vor einem Jahr war. Ich hatte mich verlaufen und um mich herum war es dunkel. Zu dunkel. Ich konnte nichts sehen nichts fühlen. Verloren, zu viel verloren.
Und als es nicht mal mehr ein Bergab gab lernte ich ihn kennen … und fühlen.
Mich weinen lassen, mich schreien lassen, mich lachen lassen, mich tanzen lassen, mich betäuben lassen und mich gehen lassen.
Mich mich sein lassen, so wie sie es immer getan hat. Ohne Zweifel dass jeder Moment der Richtige ist.
Ich weiß noch wie traurig ich vor einem Jahr war, und wie glücklich mit dir. Danke.
Happy Birthday mein Freund.
Wie grau wäre meine Welt ohne Menschen wie du einer bist.
Oder:” Freunde der Seele.”
Ich kann mich noch erinnern als wäre es gestern gewesen und doch ist es so viele Jahre her. 10 Freunde wollten Urlaub machen, einen Segel-Turn. Ich kannte alle bis auf die Eine und da wir die einzigen zwei Single-Mädchen waren wurde über unseren Kopf hinweg entschieden: Wir kommen in eine Kajüte. Der Tag an dem wir uns kennen lernten war auch der Tag des Abfluges, weil es keine von uns für unbedingt Nötig gehalten hat, dass wir uns vorher zwangsweise noch treffen müssten.
Es war auch der Tag an dem ich meine Seelenfreundin kennen lernen sollte. Wir kamen aus diesem Urlaub zurück und ließen uns nie mehr los.
“Weißt du noch in Italien? Wir machten dieses dumme Foto wo man die Köpfe in die Vorlagen hält, wir waren ein Brautpaar und haben uns darüber kaputt gelacht.
Oder damals in Rhodos, als wir Schlussendlich nach 100 blöden Zufällen beide im Krankenhaus gelandet sind, aus dem wir dann wieder flüchteten
Du hast mir die Hand gehalten als ich diesen Schwangerschaftstest gemacht habe und ich war die erste, die du nach deiner Operation angerufen hast, noch halb narkotisiert. Wie oft haben wir über Männer gelacht und wie oft haben wir uns gegenseitig wegen so manchem trösten müssen. Wahnsinn, wie oft haben wir nach deinen Kontaktlinsen gesucht?!
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All unsere Sommerabende…mit einem Glas Wein auf der Terrasse sitzen. Oder als ich dem widerlichen Typen im Lokal eine runtergehaut hab weil er mir auf den Hintern gegrabscht hat und du hast dich darüber kaputt gelacht. Bei uns gab es nichts, was wir uns nicht hätten sagen können. Du warst meine Stütze, ich war deine.
Und ich weiß noch wie stark die Sonne schien an dem Tag an dem mich dein Bruder anrief um halb 8 Uhr morgens und mir von deinem Tod berichtete. Ich weiß das noch weil sie sich durch die Tränen in meine Augen brannte. Und ich kann mich an den Schmerz erinnern.
..und doch weiß ich, dass du bei mir bist und du ein wunderbares Geschenk für mich warst, ich hatte mit dir irre Jahre meines Lebens und alle davon waren wunderbar und vor allem einfach so lustig
. Ich bin so dankbar für jeden einzelnen Tag davon. Und ich weiß dass du jetzt ganz viel auf mich setzt. Du dabei bist bei jedem Schritt den ich geh. Es ist nicht immer leicht, doch im Gegenzug bringt mir jede Erinnerung an dich ein Lächeln.
Danke, dass ich dich hab kennen lernen dürfen. Du warst der großartigste Mensch der mir jemals begegnet ist.”
Oder:”Der Beginn ist der wichtigste Teil der Arbeit.” (Plato)
Weihnachten steht vor der Tür. Der Jahreswechsel auch. Bevor das neue Jahr beginnt möchte ich noch ein paar Geschichten bloggen. Ich kann jetzt hier leider keine Weihnachtsgeschichten im typischen Sinne versprechen, es wird einfach um Menschen gehen, die mich bewegen. Die einen Platz in meinem Herzen haben, für immer. Menschen die ich dieses Jahr verloren oder (wieder)gefunden habe oder die mich einfach so schon mein ganzes Leben begleiten und lieben.
Es soll ein großes Danke an diese wundervollen Menschen sein und ich hoffe mir gelingt mein Vorhaben sie annähernd in Worte fassen zu können und zu beschreiben wie wunderbar sie sind. Einige aber nicht alle Geschichten werden auf den ersten Blick nicht gut ausgehen, doch meine Leser wissen ohnehin dass ich noch nie ein Freund des ersten Blickes war.
Seit gestern sowieso unglaublich dieses Lied. Ich freue mich auf den heutigen Abend mit so vielen Leuten die mir wichtig sind.
Wenn man ihn durch Zufall in kürzester Zeit nun schon zum zweiten mal wieder trifft, lacht trinkt und wunderbar (un)sinniges Zeug redet….
Wenn mir ein fremder Junge aus einem fremden Land an dem Fluss den ich so liebe, die Lieder der Bands vorsingt die ich schon immer mal live hören wollte….
Wenn man zu guter Musik mit Freunden selbst vergessend in den Morgen tanzt….
Wenn man sieht wie viele Herzen auf dieser Welt schon gebrochen wurden…
Dann erkennt man auch, dass
…dir wer zeigen will dass du weit nicht alles verloren hast.
…sich Träume früher oder später auf ihre Art und Weiser erfüllen.
…es wahnsinnig viel Liebe auf dieser Welt gib.
und das dass Leben manchmal doch wie im Film ist und ich definitiv in meinem wieder angekommen bin.
…und als ich ihn heute traf, wunderbaren Smalltalk führte, hatte ich auf einmal einen irren Flashback in diese Zeit die ich so gekonnt hinter mir gelassen habe.
Ich erinnerte mich an den Tag im Park mit golfen, schaukeln und auf der Drehscheibe liegen. An die unzähligen Abende mit pokern, Risiko, Spaghetti essen, oder vorm Fernseher chillen. Als wir nicht mehr aufhören konnten über ihn zu lachen, wegen dieser weißen Hose die er anhatte, bis er fast schon sauer war. An all die Herumblödelein und die wunderbaren (un)sinnigen Gespräche. Dass ich ihn stundenlang beobachten konnte, ohne mich auch nur für einen Moment zu langweilen.
Ich erinnerte mich welche Sorgen ich mir machte, als er eines Abends nicht nach Hause kam und wie ich mich für ihn freute, wenn morgens in der Garderobe hin und wieder ein Paar Damenschuhe neben seinen standen.
Ich erinnerte mich daran, dass wir wirklich eine gute Familie waren. Doch selbst in den besten Familien kommen Scheidungen vor. Nicht schlimm. Irgendwie war er immer der “Kleine” in diesem Trio. Doch Rückblickend war er und ist ein toller Mann der seinen Weg ganz wunderbar geht, in stillen Momenten leise… und es ist schön, dass ich damals wie heute grinsen muss wenn ich ihn sehe, egal welche Hose er trägt



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