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Mai 11, 2009 in (Selbst) Gespräche, Wunder des Alltags?! | Tags: Familie, Glück, Liebe, Mozart, Poetry Slam, Zufriedenheit | 23 Kommentare
Geplant war der Besuch eines Festes in dem besagten Steingewölbe, das schon neben schlicht guten, ein-zwei wirklich magische Nächte für mich bereithielt.
Kurz davor entscheidet man sich spontan dann doch dem Alkohol und all den anderen Lastern zu entsagen und findet sich im Theater wieder. Hört Mozart und versinkt darin.
Ich halte die Luft an, lächel, schaue an die Decke des Saales und überlege mir ob die Magie der Nächte vielleicht doch einfach nur an großartigen Entscheidungen liegt.
CUT
Ich verlier mich in ihren Worten, ein Abend voller Poesie. Leute die die Bühne betreten und ihr Wort-Werk vorstellen. Zum lachen, nachdenken und … Memo hierbei an mich: nicht immer sofort los heulen. Manch Gesagtes schwebt mir heute noch im Kopf herum. “Was fehlt zum glücklich sein?”
Diesen Gedanken hatte ich schon des öfteren. Sei es damals noch wegen anderen, die es nie konnten für einen Moment still zu stehen und glücklich zu sein, oder heute wenn mir hin und wieder mein leerer Blick begegnet. Weil mir ihr Tod immer noch wie eine einzig große Welle, binnen Sekunden, den Boden unter den Füßen wegreißen kann und ich jedes mal aufs Neue Acht geben muss um nicht in diesem salzigen Wasser zu ertrinken.
“Denn zum glücklich sein fehlt dir der Wille.”
CUT
In der Pause regnet es wieder Blüten. Doch dieses mal sind sie weiß. Ich halte meine Hand auf und lasse eine davon in sie hineingleiten. Sie fühlt sich an wie hauch dünnes Papier. Ich muss lächeln, es hat schon alles seine Richtigkeit.
CUT
Ich umarme und küsse sie, halte sie ganz fest. Weil sie die wunderbarste Mutter für mich ist. Weil meine Kindheit ein ganz realer Seifenblasen Traum war. Weil sie mir in meiner Jugend nie Mauern vor meinem Leichtsinn hochgezogen hat und mir ohne Verbote einfach immer nur erklärte wie sie die Dinge sieht. Weil es Grenzen mit grenzenloser Liebe gab und ich sie so sehr bewundere wie man genau diesen Punkt treffen kann. Weil sie mich schon so oft vorm ertrinken gerettet hat und dabei nie müde geworden ist. Weil sie für mich heute noch wie eine Superheldin ist.
CUT
Die Nacht sowie die Gedanken klar. Luft und Atem sind warm. “Was fehlt zum glücklichsein?”
…und wieder muss ich lächeln.
Freitag der 13.
Juni 14, 2008 in Wunder des Alltags?! | Tags: Chillout, Freitag der 13, Glück, Liebste, Single-Leben | 2 Kommentare
Wenn man sich in pink gekleidet auf einer Party zwischen 80 anderen pinken Leuten wieder findet, und diese Farbe trotzdem oder gerade deswegen zur “Unfarbe” des Tages gekürt wird. Dort einen alten Freund durch Zufall wiederfindet, trinkt, lacht, sich umarmt….
Wenn “Stimmen im Wind” von Juliane Werding weinend vor lachen mit der Liebsten zur Hymmne des Tages wird. – Weil alte Schlager einfach in manchen Phasen gut zu hören sind…
Wenn man sich an alte Zeiten erinnert und weiß wann und mit wem man mit Abstand die Schönsten hatte…
Wenn man plötzlich eine Anruf bekommt, dass man die Stadt, die man schon immer sehen und erleben wollte, früher, da beruflich, zu Gesicht bekommen wird….
Wenn man erkennt, wie jung man noch ist, und sein ganzes Leben noch vor sich hat. Die Augen schließt und sich so unglaublich gut fühlt. So voller Kraft, so voller Lebensfreude, so stark…
…dann weiß man, dass Freitag der 13. ein Glückstag ist.
…dann weiß man, dass es vorbei ist.
…man muss nicht damit leben.
Da das Schöne in meinem Leben daraus besteht eben gar nichts zu müssen, weil sich mein Innerstes nie biegen lassen wird.
- und damit konnte ich schon immer gut leben.


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