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What would you do if i sang out of tune?

Ich weiß noch wie traurig ich vor einem Jahr war. Ich hatte mich verlaufen und um mich herum war es dunkel. Zu dunkel. Ich konnte nichts sehen nichts fühlen. Verloren, zu viel verloren.

Und als es nicht mal mehr ein Bergab gab lernte ich ihn kennen … und fühlen.

Mich weinen lassen, mich schreien lassen, mich lachen lassen, mich tanzen lassen, mich betäuben lassen und mich gehen lassen.
Mich mich sein lassen, so wie sie es immer getan hat. Ohne Zweifel dass jeder Moment der Richtige ist.

Ich weiß noch wie traurig ich vor einem Jahr war, und wie glücklich mit dir. Danke.
Happy Birthday mein Freund.
Wie grau wäre meine Welt ohne Menschen wie du einer bist.

Die Welt ist groß und Rettung lauert überall

Angekommen in einem Leben in dem sich Nichts und  Alles verändert hat ist es eigenartig sich früh morgens im Spiegel zu betrachten…

Ich war weg, sah magische Stätte und lernte wunderbare Weggefährten kennen. Alle wie ich auf der Suche nach dem Mehr und mit der Hoffnung nirgendwo anzukommen. Mit dem Zufall zu leben und darin aufzugehen. An meiner Seite ein Mädchen, die Reise ein Cocktail unserer Persönlichkeiten. Weit weg von der Heimatstadt sangen, sahen und liebten wir. Haben uns in engen Gassen verlaufen, auf atemberaubende Plätze niedergelassen und in tiefe Abgründe geblickt. Nur die Frage nach dem WIE wir uns denn kennen gelernt hätten ließ sie manchmal trüb werden, die Seifenblase in der wir uns bewegten. Weil wir wussten, wünschten, wollten, weil es einfach sein sollte. Sie, sie sollte einfach sein, da sein, dort mit uns…..Und doch war Sie es, so sehr dabei, und ließ sie schimmern für uns in allen erdenklichen Farben, Formen, Gerüchen und dem Geschmack nach Leben.

…und dann, mitten in der Reise doch kurz angekommen. In einer Stadt, die einem das letzte bisschen Zweifel nimmt. Angekommen, ausgestiegen und eine unglaubliche Hitze hüllte sich um jeden Quadratzentimeter der Haut drang durch sie hindurch um kurz darauf und für den Rest des Aufenthalts nur noch zu wärmen. Sevilla. Leidenschaftlich, aufregend, magisch und beruhigend zugleich.  Es ist wie mit einem guten Liebhaber. Im Nachhinein kann man sich, wenn überhaupt, vereinzelt an ein paar Details erinnern, aber das Gefühl dass man dabei hatte wird man nie mehr vergessen.

Das Gefühl, dass man  immer ein Paar mehr Träume hat als man verlieren kann im kalten Krieg gegen die Wirklichkeit.

wenn Fabelwesen gehen…

es ist eigenartig heimzukommen seit du nicht mehr da bist. Fast wie nicht heimkommen…

DSCI0005

Die Hälfte meines bisherigen Lebens, Seite an Seite mit dir. Es war großartig. Danke!

Lost in translation


…und hier bin ich wieder. Das Gewand voll Dreck, einen Muskelkater in den Beinen vom 3 Tage durchhüpfen -in Gummistiefel wohlgemerkt, beim schlafen sicher ein paar Spinnen verschluckt, etwas verkühlt, tot müde
und ÜBERGLÜCKLICH! Ich habe mir einen langjährigen Traum erfüllt und selbst der Regen konnte meine Freude nicht im Geringsten trüben. Ein Wochenende voll mit Musik, wunderbaren Freundinnen, schrägen Leuten und so einigen Erkenntnissen. Die Lieblinge gesehen und neue hinzugewonnen. Ich war irre verliebt, drei Tage lang, in diese Welt.Southside 098

Mit Clueso kam dann auch die langersehnte Sonne. Treffend zu einem bestimmten Lied, als wäre es geplant, doch Sarkasmus und Ironie waren immer schon des Zufalls Leidenschaft gewesen.
Ich musste lachen, ich war und werde niemals nur schwarz oder nur weiß sein. Das mag für andere etwas kompliziert sein, ich bin das Mädchen aus der Zwischenwelt, aber entschuldigen werde ich mich dafür nicht.

Let’s go for a ride (2)!

…und manchmal da ist das Leben wie eine weiche Droge.

Leicht, berauschend, tief gehend aufregend und weit blickend. Ein bisschen verboten und voller magischer Momente, ich verlier mich und koste wie eine Süchtige…

Leben, einfach leben ich will es spüren, will in der Freude tauchen, zum Schmerz tanzen und die Liebe schmecken. Es auskosten bis zum letzten Tropfen, denn es ist meines!

choices

Frage des Tages:“Wer bin ich? Und wenn ja, wie viele?“

Manchmal macht man Sachen, obwohl man weiß, dass sie jemand anderen weh tun werden. Denn neben all dem „könnte-wollte-sollte“ ist da noch mein rießen Ego, meine dunkle Seite. Ich bin bei weitem nicht so sattelfest wie ich immer rüber komme. Erst vor kurzem hat mir eine Freundin gesagt, wie sehr sie meine Stärke bewundere. Doch in Wirklichkeit habe auch ich Angst, Angst vor so vielen Dingen, habe meine Mauer hochgezogen und verstecke mich dahinter. Manchmal denke ich mir sie ist weg, doch sie ist einfach nur aus Glas, das tückische daran, man rennt so leicht dagegen.

Ich hatte vor einem knappen Jahr meinen Optimismus über Bord geworfen, weil mich das Leben so sehr enttäuscht hat fing ich an es zu hassen, es war so leicht. Das Leben zu lieben war viel schwerer. Doch selbst der Tod meiner Liebsten ist keine Entschuldigung dafür. Ich habe es mir immer so leicht gemacht, zu denken ich könnte nun berechtigt auf das Leben pfeifen, weil sie nicht mehr da ist. Es gab sogar Momente, da hasste ich sie, weil sie mich allein gelassen hat. Als hätte sie es sich aussuchen können. Als hätte sie eine Wahl gehabt…

Und in Wahrheit habe ich die Wahl. Jeden Tag. Die Wahl etwas mutiger zu sein, weiter zu gehen, hier und jetzt zu leben. Die Wahl alle Masken fallen zu lassen und einfach nur zu sein ohne zu vergehn.

Love me if you dare

Beinahe ein halbes Jahr ist vergangen als ich den Entschluss fasste zu gehen. Ich sagte damals nicht Auf  Wiedersehen, weil ein Auf Wiedersehen für uns schon längst keine Bedeutung mehr hatte, da es doch ständiger Bestandteil unserer Ära war. Nach zwei Jahren „Hide and Seek“ hatte ich endlich keine Lust mehr. Verbittert und enttäuscht weil ich ihn so unterschätzt hatte. Unterschätzt, seine Angst, diese unglaubliche Angst vor so Vielem. Ich ließ ihn an meine Seite weil ich dachte er würde stark genug sein. Weil ich dachte er wäre genauso hungrig. Es ist nicht seine Schuld, eine Erkenntnis auf die ich lange warten musste.

Beinahe ein halbes Jahr ist nun vergangen bis Lady Zufall uns wieder begegnen ließ. Ein Teil von mir wird ihn immer lieben, weil wir doch ein Stück unserer Seele teilen. Weil die zwei Jahre trotz allem einzigartig waren. Weil es Momente gab in denen wir uns näher fühlten als wir es jemals für möglich gehalten hätten. Weil wir für eine Zeit lang unschlagbar waren.

Beinahe ein halbes Jahr ist vergangen. Ich sehe ihm in die Augen, erkenne die Angst und die Unsicherheit, die sich hinter seinem strahlendem Gesicht verbergen. Er spricht von den zwei Welten, von seiner und von meiner. Ich kenne diesen Satz nur zu gut, er ist sein grün blinkendes Exit Schild, das er sich sofort vor Augen halten kann, wenn er verunsichert ist. Es gibt keine zwei Welten, nur die Eine, doch ich wollte ihm diese Illusion nie nehmen, da sie mühsam erschaffen wurde um die Ängste erträglicher zu machen, wie sonst könnte er sie rechtfertigen? Manche Menschen verdienen einfach mehr als die Wahrheit. Darum sage ich nichts, unterbreche ihn nicht, seinen Monolog dem keine Frage voran ging. Nur im Stillen frage ich mich warum er sie immer noch in sich trägt, die Angst vor der Liebe zu mir.

Mein Leben hat einen Soundtrack

Und auch dieses Lied kommt darin vor.

Was für ein Lied. Hat mich damals beim Konzert so sehr berührt. Erinnert mich an große Kämpfe. Und Frau S. wundert sich, wie tief manche Lieder gehen können. Danke an einen großartigen Musiker.

Coming home – The End

Oder:“ Egal, ich geh Barfuss und irgendwann kommt Sand“

Es ist soweit. Bald beginnt es das neue Jahr, ich will mir davon nicht zuviel erwarten, weil ich seit diesem weiß, wozu so ein ganzes Jahr fähig ist. Leute die bei mir schon länger lesen und eventuell auch auf Lebenshungrig gelesen haben wissen, wie sehr ich mich verändert habe. Wissen wie mich manche Dinge zu Boden fallen haben lassen. Wissen wie sehr ich versucht habe zu kämpfen, zu kämpfen für die Liebe, gegen den Tod, für den Glauben und gegen das Resignieren. Leider ist mir all das nur zu oft misslungen. Die Welt hat sich gedreht so schnell dass mir schwindlig wurde und ich all meine Ziele aus den Augen verloren habe.

Und weil sich alles ändern wird, weil sich alles ändern muss, weil es Zeit ist zu bedenken was wichtig ist und was nicht, ist es auch Zeit für eine Pause hier.
Das hier ist kein Vorsatz, ich war noch nie ein Freund von Neujahrs-Vorsätzen.

Ich hatte mich verlaufen, verloren und die Augen vor Tatsachen verschlossen.  Doch nun hab ich endlich nach Hause gefunden. Es ist wunderschön hier, doch ich war so lange weg. Und dieser ganze Blog riecht danach. Muss mich noch etwas daran gewöhnen, wieder Daheim zu sein. Kraft, Mut und Zuversicht die hier so selbstverständlich sind, in mich hineinlassen. Meine verlorenen Träume wieder hervorzukramen und willkommen zu heißen. Für mich.

Ich möchte euch Allen danken, all den Stillen, all den Lauten,  ich danke euch, dass ihr teilgenommen habt bei mir, mit mir, in mir

bei Barfuss in Salzburg.

Ich wünsche euch einen guten Start ins neue Jahr! Ein Jahr voller Liebe, Wunder und Zuversicht.


Ich geh dann mal. ALL-IN.

coming home

Oder:“Der Beginn ist der wichtigste Teil der Arbeit.“ (Plato)

Weihnachten steht vor der Tür. Der Jahreswechsel auch. Bevor das neue Jahr beginnt möchte ich noch ein paar Geschichten bloggen. Ich kann jetzt hier leider keine Weihnachtsgeschichten im typischen Sinne versprechen, es wird einfach um Menschen gehen, die mich bewegen. Die einen Platz in meinem Herzen haben, für immer. Menschen die ich dieses Jahr verloren oder (wieder)gefunden habe oder die mich einfach so schon mein ganzes Leben begleiten und lieben.

Es soll ein großes Danke an diese wundervollen Menschen sein und ich hoffe mir gelingt mein Vorhaben sie annähernd in Worte fassen zu können und zu beschreiben wie wunderbar sie sind. Einige aber nicht alle Geschichten werden auf den ersten Blick nicht gut ausgehen, doch meine Leser wissen ohnehin dass ich noch nie ein Freund des ersten Blickes war.

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