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Dezember 2, 2009 in Wunder des Alltags?! | Tags: Leben, Liebe, reisen, Zufall | 5 Kommentare
Da passiert Monate lang nichts und dann verändert sich von einem Tag auf den anderen alles. So scheint es, ist aber nicht so. Es sind unsere Entscheidungen die wir treffen. Es sind die kleinen, wie einen anderen nach Hause Weg zu nehmen als gewöhnlich, mal eine Stunde länger als normalerweise in der Bibliothek zu sitzen oder doch noch schnell auf einen Café zu gehen. Keine richtigen Entscheidungen würde man denken und doch führen sie alle zusammengefügt ganz wo anders hin, als hätte man sie nicht getroffen.
All diese kleinen Entscheidungen, Momente, Zufälle haben mich nun zu einer wirklichen und großen anstehenden Entscheidung geführt. Nichts Ungewöhnliches würde man meinen. Wäre diese Entscheidung nicht letztes Jahr um diese Zeit schon da gewesen. Genau die Selbe und es muss noch mal aufs Neue entschieden werden. Ich fühle mich zurückversetzt. Um ein Jahr. 2009 war so anders und endet dennoch mit derselben bevorstehenden Entscheidung wie 2008 geendet hat.
Zufall? Ich weiß es nicht, aber es ist irgendwie aufregend. Es ist wie in so manchen Filmen in denen man sehen kann, welche Wende das Leben der Hauptprotagonisten nimmt, hätten sie sich in dieser einen Situation anders entschieden. Das Problem ist nur dass zu dieser Entscheidung eine große Portion Mut gehört, sie ist Risikoreich. 2008 nahm ich den sicheren Weg, ich war nicht bereit, hatte zuviel Angst, hing noch zu sehr am alten Leben. Blickte mehr zurück als nach vorne.
Ich bin über den Ausgang der damaligen Entscheidung nicht unzufrieden, sie führte mich nur dorthin wo ich schon einmal stand. Es ist nicht gut, es ist nicht schlecht. Ich habe nicht die Hoffnung dass der andere Weg der bessere ist, ich weiß nur dass er anders sein wird. Und obwohl ich immer noch ein bisschen ängstlich bin, bin ich hungrig. Hungrig nach diesem Weg. Danach ihn einfach zu gehen.
Die Welt ist groß und Rettung lauert überall
September 24, 2009 in Wunder des Alltags?! | Tags: Freiheit, Leben, lieben, Liebste, reisen | 4 Kommentare
Angekommen in einem Leben in dem sich Nichts und Alles verändert hat ist es eigenartig sich früh morgens im Spiegel zu betrachten…
Ich war weg, sah magische Stätte und lernte wunderbare Weggefährten kennen. Alle wie ich auf der Suche nach dem Mehr und mit der Hoffnung nirgendwo anzukommen. Mit dem Zufall zu leben und darin aufzugehen. An meiner Seite ein Mädchen, die Reise ein Cocktail unserer Persönlichkeiten. Weit weg von der Heimatstadt sangen, sahen und liebten wir. Haben uns in engen Gassen verlaufen, auf atemberaubende Plätze niedergelassen und in tiefe Abgründe geblickt. Nur die Frage nach dem WIE wir uns denn kennen gelernt hätten ließ sie manchmal trüb werden, die Seifenblase in der wir uns bewegten. Weil wir wussten, wünschten, wollten, weil es einfach sein sollte. Sie, sie sollte einfach sein, da sein, dort mit uns…..Und doch war Sie es, so sehr dabei, und ließ sie schimmern für uns in allen erdenklichen Farben, Formen, Gerüchen und dem Geschmack nach Leben.
…und dann, mitten in der Reise doch kurz angekommen. In einer Stadt, die einem das letzte bisschen Zweifel nimmt. Angekommen, ausgestiegen und eine unglaubliche Hitze hüllte sich um jeden Quadratzentimeter der Haut drang durch sie hindurch um kurz darauf und für den Rest des Aufenthalts nur noch zu wärmen. Sevilla. Leidenschaftlich, aufregend, magisch und beruhigend zugleich. Es ist wie mit einem guten Liebhaber. Im Nachhinein kann man sich, wenn überhaupt, vereinzelt an ein paar Details erinnern, aber das Gefühl dass man dabei hatte wird man nie mehr vergessen.
Das Gefühl, dass man immer ein Paar mehr Träume hat als man verlieren kann im kalten Krieg gegen die Wirklichkeit.
Von falschen Zeitpunkten und so
Dezember 8, 2008 in Uncategorized, Wunder des Alltags?! | Tags: Leben, reisen, Sinn, Zufall | Hinterlasse einen Kommentar
Oder:”Wie sagt man am besten lebe wohl?”
Und trotz wunderbaren Tagen und Nächten gibt es so Vieles was ungesagt ist. Danke für so viel Wärme, Herz, Verstand für all die Gespräche über meine Liebste und dass ich mir so sehr wünsche du hättest sie noch kennen lernen können, sie hätte dich gemocht, sehr sogar. Weil du du bist, und wie du mich ansiehst und du mir sagst, dass ich es bin, die Frau die du haben willst und weil du kämpfst für Dinge die gut sind und weil du so sehr lieben kannst, weil du so impulsiv und emotional bist, weil du mit mir gelacht, geweint und getanzt hast, weil du so ehrlich zu mir warst und weil dein Herz so groß ist, dass man darin wohnen kann, das alles und vieles mehr sind der Grund dafür warum ich diese Zeilen erst jetzt schreibe, jetzt wo du weg bist, weil ich nicht zugeben wollte, dass dieses Jahr doch etwas Gutes hatte. Weil ich so viel verloren habe und doch gewonnen.
Weil am Ende alles gut wird. Danke.
fuck it…
September 9, 2008 in stuck in between | Tags: Interrail, reisen, Spontanität, Zufall | 5 Kommentare
Man man, das ist nicht mein Jahr. -Echt rattig!
Meine Ziele zu verreisen stehen unter keinem guten Stern. Ständig kommt was dazwischen, bei dem Satz ich fahre alleine, dreht meine Mafia-Familie durch. Dann wen gefunden, geht aber dann doch nicht, Zeitlich gesehen. Dann wieder ein Lichtblick, morgen wärs los gegangen, doch plötzlich ihre Mutter schwer erkrankt. Familie geht vor, ich versteh das.
Irgendwem passt es nicht, dass ich fahren will. Zufall?
Alles was ich wollte war Brügge sehen und sterben
frei sein in Amsterdam
staunen in Hamburg
mich völlig auf den Zufall einlassen,
durch Gassen zu schlendern, mich treiben lassen. Weit weg sein…
abtauchen.
Man, hat hier draußen wer Lust spontan zu sein? Hier vielleicht, in dieser irren-www-allesdarfgesagtwerden-Welt?
Arghh…. Fuck it.
new station
Juli 18, 2008 in Wunder des Alltags?! | Tags: Berlin, Gedächtniskirche, Leben, reisen | Hinterlasse einen Kommentar
Da steh ich vor ihr, sie ist völlig zerstört und doch wunderschön. Ich verlier mich, träume und bin trotzdem wach. Wahrscheinlich wäre dieses Gebäude nicht so schön, wäre es makellos, vom Krieg nicht in Mitleidenschaft gezogen. Strahlt eine wunderbare Stärke aus. -Ein unglaublich magischer Moment.
Nach einer Weile gehe ich rein, zünde eine Kerze an, für meine zwei Lieben. Es geht mir gut. Danach erfüll ich mir einen klitze kleinen Traum: Die erste Currywurst in meinem Leben und die sollte immer in Berlin sein. Und durch diesen Moment durch Zufall nochmal besser… besser als es sich vorher vorzustellen.
Berlin pulsiert. Unglaublich. Alles Kunst, alles Freiheit.
Danke.


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