Mit 'Single-Leben' verschlagwortete Einträge

„Love

…is killing me so sweet, like a torture that i need for my way back home.“

Ich weiß nicht wann oder womit ich diese  Angst bekam. Die Angst vor der Liebe. Ein grenzwertiges Spiel, wenn man versucht genau an den Punkt zu gelangen an dem man noch alles unter Kontrolle hat und sich trotzdem für den Moment hingeben kann. Die letzten Tage bin ich einen Schritt weiter gegangen. Einfach so zum Spaß, denn es fühlte sich so leicht an. Augen-Blicke.  Hineingefühlt in eine hätte könnte sollte wollte Welt. Es fühlte sich so echt an, etwas zu echt für meinen verkorksten Geschmack. Was für eine Qual. Alles in mir wehrt sich, will weglaufen, sträubt die Haare vor dieser Droge. Herz und Verstand klaffen auseinander wie eine frisch durchtrennte Wunde.

„Love destroy my chroming soul…“

Sich jetzt nach all dem, nach all der Zeit die vergangen,  allen Änderungen die gekommen sind und bald kommen werden, mich plötzlich in ihn zu verlieben, wäre wohl die masochistischste und ironischste Geste meiner Selbst.

The dark side

Mal ehrlich in gewissen Situationen die dunkle Seite zu unterdrücken
ist wie nein zu Schokolade zu sagen.
Man ist zwar kurz stolz auf sich,
aber nie vollends befriedigt.

more or less

…und so unterschätzt Frau S. wie schon so oft einen gekränkten Männerstolz. Aber diese Kindergartenspiele spiel ich schon lange nicht mehr mit.
Was hilft? Durchatmen, lächeln und wissen, dass man zu Recht die Notbremse gezogen hat. Mein Dank gilt besonders Herrn Frau Bauchgefühl, die anscheinend immer nur mein Bestes will.
Und jetzt kann auch der Sommer kommen, mit wunderbaren Konzerten, einer aufregenden Reise, viel Arbeit und vor allem: mit meinen Mädls :-)

Genug jetzt (VOL 2)

Oder:“Könnt ihr bitte alle mal ein bisschen klar kommen?“

So mir reichts, ihr habt mich ja alle sowas von durchschaut. Ich bin ein totaler Egoist, halte mir gern Männer warm und gleich nach dem Sex beiße ich euch den Kopf ab. Ja am Ende bin dann wie immer ich schuld, weil ich wahrscheinlich wieder mal nicht genug gekämpft habe.
„Wenn wir nicht zueinander finden, dann liegt das an dir“, musste ich mir gerade an den Kopf werfen lassen.

So hiermit rufe ich ganz offiziell eine Männerfreie Zone aus und ab jetzt heißt es dann: „Date? -Nein danke, da kauf ich mir lieber ein Paar Socken.“

:evil:

Genug jetzt

Oder:“ Ich möchte brechen.“

So, mir reichts, meine so genannte „Lieblings-Statistik“ mit welchen Schlagwörtern mein Blog so gefunden wird hat sich soeben zu meiner „Ich schau mir die erst gar nicht mehr an“ Statistik degradiert. Als würde ich diese Frage nicht schon jeden erbärmlichen Tag und das schon seit 2 Wochen hören. Denn jaja, Weihnachten steht vor der Tür, dass ist mittlerweile jetzt schon jedem klar geworden, aber dann, was kommt denn dann? Diese Frage, die ich immer und immer wieder gestellt bekomme und nun auch noch von irgendjemanden aus der www Welt unter die Nase gerieben bekomme: Was macht man als Single zu Silvester 2008 in Salzburg??

Und ich sags jetzt nochmal in aller Deutlichkeit. Ich weiß es nicht, und werd es auch noch nicht so schnell wissen. Silvester wird absolut überbewertet. Ich mag Silvester nicht, mochte ich noch nie besonders und ich werde mich jetzt sicher noch nicht entscheiden in welche Partyfesseln ich mich begebe. Vielleicht schnapp ich mir einfach auch nur meine Süße, stapf um 24:00 Uhr raus und schrei mal ein großes Danke in die Nacht. Ein Danke dafür, dass dieses verfi*kte Jahr endlich vorbei ist. Ersetzt, weg gedrängt so wie ich letztes Jahr um die Zeit? durch ein Neues.

Möge es besser werden. Und ich hoffentlich mit dazu. Aber ohne Vorsatz.

Weekend

Oder:“ So ist es zumindest geplant.“

Glühwein trinken.
Die Sinne behalten und auf Wiedersehen sagen.
Dem Bruder huldigen und ihm sagen dass er der Beste der Welt ist.
Feiern. Leute umarmen.
Mit viel Gefühl.
Leben und leben lassen.
Lieben und lieben lassen.

Decisions

Prag zeigte mir was ich wirklich will, und Salzburg versucht mir gerade den Jungen dafür zu geben, mit dem Haken, dass er in zwei Wochen so und so nicht nur das Land, nein auch den Kontinent verlässt. Welch Ironie. So versucht man Verständnis entgegenzubringen und stößt dabei auf Unverständnis. Ja vielleicht bin ich mit der Zeit müde geworden, müde ständig gegen das Schicksal anzukämpfen. Vielleicht bin ich auch kein Meister mehr im Gefühle zeigen, wenn es ernst wird. Vielleicht weil ich nicht mehr will, vielleicht weil ich nicht mehr kann. Ich weiß es nicht.

Ich weiß nur eins und zwar, ich will nicht mehr darauf warten dass alles irgendwann gut wird und wer das nicht verstehen kann, der weiß nicht wie mein Leben bisher verlaufen ist.

Tick Tack

Oder:“ No more Drama please!“

Und auf einmal ist er da, der Verdacht, klopft hämmert an die Tür, kurz davor sie einzutreten. Warum sehe ich so etwas immer erst so spät? – Ich habe keine Ahnung. Doch will ich mich nicht schlecht fühlen, denn alles was ich gesagt habe war meine Wahrheit. Die Wahrheit darüber wie glücklich ich bin neue Leute kennen gelernt zu haben, die die Welt ein bisschen so sehen wie ich. Pausetasten gibt es dann leider selten. Ich hatte genug Drama dieses Jahr. Ich kann und will überhaupt nicht zurück oder nach vorne spulen und so zerren sie, beide. Der eine will zurück, der andere nach vor….

und keiner von ihnen kommt auf mich zu.

sometimes

und hin und wieder braucht man sie einfach die Jungs

die einen wunderschön finden, auch wenn man noch so abgefuckt aussieht
die immer Acht geben ob einem nicht zu kalt ist.
die einen als erste von ihrer Zigarette ziehen lassen.
die sich für alles interessieren was man erzählt.

Und ja, ich finde ich habe es verdient nach all der Zeit, auch wenn es kein Junge ist mit dem ich mich an den Spieltisch setzen würde. -Muss ich aber auch nicht.

und als ich heimfuhr diesen Song im Radio hörte und mich freier denn je fühlte war ich zum ersten mal wieder richtig glücklich. So sehr, dass ich schon gar nicht mehr wusste wie intensiv ich Glück empfinden kann. So sehr dass ich seit langem wieder mal richtig wusste wer ich eigentlich bin.

und warum es genau dieser Song ist, ich weiß es nicht, aber er kommt deswegen mit Sicherheit auf das „Soundtrack meines Lebens“ Album.

„Hello it´s just me!“

Oder: „Wieso bekomm ich eigentlich immer die kaputten Jungs?“

Großes Thema dieser Woche egal ob am Arbeitsplatz in der Uni oder im Freundeskreis: Der Dämon namens Liebe.

„Du hast aber auch ein Händchen für schräge Typen.“ „Ja, ich weiß, doch auch die haben ein Recht darauf geliebt zu werden“, grinse ich. In Wahrheit ist es nur ein Grinsen um es abzutun, um einen Punkt dahinter zu stellen und kein Fragezeichen, denn ich mag keine Fragezeichen mehr.

„…und wir laufen um uns zu begegnen…“

Reflektierend gesehen waren sie doch alle ein bisschen kaputt meine Jungs und ich dachte immer es richten zu können. Nicht jemanden verändern, nicht drehen nicht wenden. Sie einfach zu lieben wie ich sie kennen gelernt habe, wie sie wirklich sind. Von Anfang an ich zu sein, damit auch jeder genauso sehen kann wer ich wirklich bin. Ich bin die wegen der man noch dreimal zurückfahren muss, weil ich was vergessen habe. Die, die jeden Tag aufs neue ihren Schlüssel nicht findet und kurz vorm weggehen panisch danach sucht. Die man vor dem ersten Café am Morgen nicht vollquatschen sollte. Süchtig ist nach Fantasien, nach dem Moment, wenn sich zwei Geister völlig durchdringen, ineinander verweben um dann weiter zu gehen als sie sollten. Die zwangsweise bei einem zubereiteten Getränk kosten muss, nur um zu wissen wie es schmeckt, obwohl es doch genau dasselbe ist wie meins. Die gerne Recht hat und sich noch mehr freut, wenn sie es beweisen kann. Die hübsch und intelligent ist und in anderen Momenten total abgefuckt und planlos in der Jogginghose durch die Wohnung läuft. Die ständig Zahnpastatuben offen lässt über Teppiche und Stühle fällt und nebenbei noch unbewusst Feuerzeuge klaut. Die für andere in oft nicht nachvollziehbaren Momenten zu Tränen gerührt ist. Die gerne allein ist und noch viel lieber zusammen…

Doch so viel man auch ist und nicht ist, weiß ich genau was ich auf keinen Fall war, bin, jemals sein werde und auch nie sein will: Eine Psychologin, die all das richten kann was andere zuvor kaputt gemacht haben. Bei mir gibts keine schwarze Couch und keine kleinen grünen Topfpflanzen die am Fenster stehen. Bei mir gibts nur mich! Davon aber dann jede Menge.
Jeder ist ein bisschen kaputt, jeder hat schon viel erlebt. Viel zuviel hat uns alle schon zu Boden fallen und zerbrechen lassen. Was soll das verdammt nochmal? Es gibt genug die es trotzdem schaffen klar zu kommen, nur eben wahrscheinlich nicht allzu viele für mich. Vielleicht gibt es auch nur einen, wer weiß.

Und so schließe ich einfach die Augen und freue mich auf meinen ganz normalen wunderbaren All-In Jungen um ihm früher oder später zu begegnen, ihm in die Augen zu sehen und zu sagen: „Hello it´s just me.“

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