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So irr und wirr mein Bewusstsein oft ist, bin ich froh darüber dass mir mein Unterbewusstsein noch so richtig die Meinung sagen kann. Meine Träume haben es in sich, gewisse Dinge erscheinen realer als im Leben selbst. Sie heben das hervor was ich im Alltag nicht sehen kann oder nicht sehen will. Man muss nur auf die Zeichen Achten um das Rätsel zu lösen. Ich mochte das schon immer auch in der Realität, es ist aufregend.

Doch was ist wenn des Rätsels Lösung ich Selbst bin?

Es ist ein eigenartiges Gefühl, wenn das unterbewusste ICH so deutlich sehen kann, so anders ist.
Wenn kleine von mir dann und wann akzeptierte Schwächen gar nicht so klein sind.
Ein Spiel der Identitäten und doch weiß ich dass ICH heute Nacht nicht spielen wollte, sondern mir etwas zeigen.

“Ich seh’ ich seh’ was du nicht siehst, und das bist du.”

Nacht für Nacht begebe ich mich in diese Welten. Meine Träume die so reich an Inhalt, Erfahrung, Vergangenem und Zukünftigen sind. Schon von Klein auf träume ich jede Nacht, und kann mich immer genau daran erinnern. Traumdeutungsbücher brauche ich schon lange nicht mehr, da man mit den Jahren die Muster erkennt. Man lernt zu unterscheiden, welche Träume nichts zu bedeuten haben, und welche so viel. Es heißt Träume sind die geheimen Botschaften unseres Unterbewusstseins. Nun mein Unterbewusstsein macht oft keinen Hehl daraus was es mir zu sagen hat. Und obwohl ich seit Jahren weiß, dass es stimmt, dass es mich nicht betrügt, dass es mir nichts vorspielt, habe ich es noch nie geschafft aus diesem Fluch einen Seegen zu machen. Schaffe ich es nicht, dankbar zu sein. Dankbar für diese Warnungen und darum einen anderen Weg einzuschlagen. Man erkennt die Muster … und schafft es nicht sie zu durchbrechen, da ich immer wieder aufs neue hoffe, dass es nur ein Traum war.