Wir(r) und War(r)

Die Geschichte im Kopf. Mit so vielen Wendungen und Charakteren die sich die Fantasie nicht zusammen spinnen müsste weil das reale Leben selbst sie erschaffen hat.

Eine Produktionsfirma, jahrelang in Familienhand gerät aus den Fugen. Nach drei Herzinfarkten verkauft man, unwissentlich das trotzdem noch das ganze Herz darin schlägt. Von Anfang an geteilt mit dem stillen Gesellschafter, der in der Branche immer der Größte sein wollte. Gleich alt wie das Oberhaupt der Familie, der in der Branche immer der Beste sein wollte. Beide haben ihr Ziel erreicht, doch einer von beiden wird mit dafür mit seinem Tod bezahlen müssen…

Die Tochter des Gesellschafters, strohdumm dafür hinterhältig, immer am Tee trinken hat geheiratet, mit ihrer schrillen Stimme sagt sie ja zu dem Mann dessen Firma gerade vom Konzern ihres Vaters aufgekauft wurde. Er sieht sie mit seinen stahlblauen Augen an und sagt ebenfalls „Ja“ nur seine Hintergründe sind andere…

Der verplante junge Mann, bei dem man nie genau weiß ob er heute seine Arbeit machen kann oder ob er plötzlich vergessen hat wie man die Türe zum Produktionssaal aufsperrt, verschickt um 4 Uhr Früh eine SMS mit dem Text: „Tut mir leid, ich schaffe es morgen nicht in die Arbeit. Ich bin nämlich krank im Kopf, verstehst du das?“

Die neue Geschäftsführerin die nicht plus und minus zählen kann, aber vorhat einen ganzen Betrieb zu führen lackiert sich gerade in Ruhe die Fingernägel. Immer in Lack und Leder bekleidet springt sie plötzlich wie von der Tarantel gestochen von ihrem Schreibtisch auf, rennt ins Lager, zückt ihr Handy und macht ein Foto der Halle um es ihrem verheirateten Liebhaber mit dem Text:“ Du magst es doch dunkel und feucht“ zu schicken.

Die dicke von allen gefürchtete Finazchefin vom Mutterkonzern rückt an. Auf ihren Kopf sprießen ganze 3 Haare, es scheint so als hätte sich der Haarwuchs der Dame einfach vom Kopf auf ihr Kinn verlagert. Sie will nach dem Rechten sehen, und bekommt gleich mal eine Sachertorte in die Hand gedrückt damit sich die Laune verbessert.

Dann gibt es doch tatsächlich noch einen Guru auf den Seiten der Anderen, der scheinbar die Zukunft herausfinden kann. Wo sitzt eigentlich der Maulwurf, der die Konzernzahlen weiter gibt? Und wie lange wird der russische Mafiaboss dem ganzen Treiben noch zusehen bis der erste Kopf rollt?

… und ich sitze da und denke darüber nach ob diesen Krimi überhaupt jemand lesen will, er ist ja nicht mal erfunden. Könnte ich ihn schreiben würde ich es tun, aber es gibt Dinge die sind etwas zu groß, genau wie das Magengeschwür des Juniorchefs.

Advertisements

6 Gedanken zu „Wir(r) und War(r)

  1. Die Protagonistinnen haben doch schon Format 😉 Und nun Stück für Stück, Kapitel für Kapitel, einfach aneinanderreihen. Beschreibe die Charaktere und die Story wird sich entwickeln, ein Eigenleben führen – und Du brauchst es dann nur noch aufzuschreiben. Und solltest Du bei den „Lack & Leder“ und „feucht und dunkel“ -Passagen Hilfe brauchen … eMail genügt :mrgreen: Schreib das ja! Denn die Ideen sind toll, der Prolog vielversprechend und DU kannst das *tschakka*
    LeserInnen werden sich finden – und zwar viele … also, Hintern hoch bekommen und anfangen *im Imperativ zu lesen*

  2. Ach Ralph! Wenn es so einfach wäre… Aber ich werde dich natürlich kontaktieren sollte ich soweit kommen ;).
    Danke, ich nehme deinen Befehl ernst, nur ob ich ihn dann ausführe ist wieder eine ganz andere Sache 😉

  3. Damit Du mich auch mal wieder besuchen kommst, habe ich extra ein neues Blog erstellt … 😉 Nun aber – und Dir wünsche ich einen guten Rutsch in das sicher wunderbar werdende Jahr 2015!!!

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s